Schlag 12 in London (1960)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Terence Fisher |
|---|---|
| Genre | Horror, Science Fiction |
| Laufzeit | 88 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1960-10-24 |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (134 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
London, 1874. Henry Jekyll widmet sich fast ausschließlich seiner Forschung und lässt seine Frau Kitty emotional auf der Strecke. Sie hat sich in dieser Zeit in Paul Allen verliebt, Henrys engsten Freund. Während sein Privatleben zerfällt, arbeitet Jekyll an einer Formel, die die dunkle Seite eines Menschen freilegen soll. Als er sie an sich selbst testet, verändert er sich nicht nur charakterlich, sondern auch äußerlich. Unter dem Namen Edward Hyde taucht er im Sphinx auf, einem teuren, aber zwielichtigen Nachtclub, wo er zufällig auf Kitty und Paul trifft. Er tanzt mit seiner eigenen Frau, die keine Ahnung hat, wen sie vor sich hat. Diese Begegnung setzt eine Kette von Ereignissen in Gang, deren Ausgang die Geschichte offenlässt.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1960 unter der Regie von Terence Fisher. In den Hauptrollen sind Paul Massie als Henry Jekyll, Dawn Addams als Kitty, Christopher Lee als Paul Allen und David Kossoff zu sehen. Es handelt sich um eine Spielfilmproduktion, die dem Horror- und Science-Fiction-Genre zugeordnet wird.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Horror und Science-Fiction verweist auf die Doppelnatur des Stoffs: Die wissenschaftliche Experimentierlust Jekylls dient als Ausgangspunkt für eine Geschichte, die sich zunehmend ins Unheimliche verschiebt. Bemerkenswert an der Anlage ist, dass die eheliche Krise zwischen Jekyll, Kitty und Paul Allen von Beginn an gleichwertig neben dem Formel-Experiment steht – die Verwandlung wird so weniger zum reinen Schauereffekt als zum Mittel, private Verstrickungen offenzulegen. Dass Hyde ausgerechnet im Nachtleben auftaucht und dort unerkannt mit der eigenen Frau tanzt, macht die Täuschung zum eigentlichen Motor der Handlung, nicht das Monster selbst.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,1 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Titel im mittleren Feld vergleichbarer Genrebeiträge, ohne dass sich daraus eine breite Publikumsresonanz ablesen ließe. Seit der Entstehung 1960 sind über sechs Jahrzehnte vergangen, was den Film klar in die frühe Phase britischer Horrorproduktionen jener Zeit einordnet. Innerhalb dieser Strömung steht er mit seiner Fokussierung auf eheliche Eifersucht und Identitätstäuschung für eine Spielart des Stoffs, die psychologische Spannungen stärker gewichtet als reine Schockmomente.
Bilder








Besetzung & Stab
- Paul Massie als Dr. Jekyll / Mr. Hyde
- Dawn Addams als Kitty Jekyll
- Christopher Lee als Paul Allen
- David Kossoff als Dr. Littauer
- Norma Marla als Maria
- Francis de Wolff als Inspector
- Joy Webster als Jenny
- Magda Miller als Sphinx Girl (uncredited)
- Oliver Reed als Nightclub Bouncer (uncredited)
- Helen Goss als Nanny (uncredited)
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Verfügbarkeit
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