Sierra Charriba (1965)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Sam Peckinpah |
|---|---|
| Genre | Western, Kriegsfilm |
| Laufzeit | 130 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1965-03-15 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 3.800.000 $ |
| Einspielergebnis | 14.873 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (181 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In den letzten Monaten des amerikanischen Bürgerkriegs überfallen Apachen unter Sierra Charriba einen Kavallerieposten in New Mexico, massakrieren die Besatzung und ziehen mit verschleppten Kindern Richtung Mexiko. Major Dundee, der das als Gefangenenlager für Südstaatler dienende Fort Benlin kommandiert, beschließt, die Gruppe zu verfolgen und zu vernichten. Da ihm die Männer fehlen, muss er auf Freiwillige unterschiedlichster Herkunft zurückgreifen, darunter Südstaatensoldaten unter Benjamin Tyreen. Dundee und Tyreen kennen sich seit langem und verachten einander zutiefst. Tyreen willigt ein, das Kommando über seine Männer zu übernehmen, schwört aber, Dundee nach Abschluss der Mission zu töten. Der kleine Trupp zieht über die Grenze nach Mexiko, während innere Spannungen, auch wegen der Anwesenheit schwarzer Soldaten, die Autorität Dundees zunehmend belasten.
Entstehungsgeschichte
„Sierra Charriba“, im Original „Major Dundee“, entstand 1965 unter der Regie von Sam Peckinpah. Der Western mit kriegsfilmhaften Zügen ist ab 12 Jahren freigegeben. In den Hauptrollen stehen Charlton Heston als Major Dundee und Richard Harris als Benjamin Tyreen, unterstützt von Jim Hutton und James Coburn.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Western und Kriegsfilm zeigt sich schon in der Ausgangslage: Ein militärischer Auftrag, der eigentlich der Verfolgung eines äußeren Feindes dient, wird von den ungelösten Konflikten des Bürgerkriegs innerhalb der eigenen Truppe überschattet. Die erzwungene Zusammenarbeit zweier verfeindeter Kommandanten, die Zusammensetzung der Truppe aus Freiwilligen, ehemaligen Gegnern und schwarzen Soldaten sowie das offen ausgesprochene Tötungsversprechen legen den Fokus weniger auf den äußeren Feldzug als auf die Spannungen innerhalb der eigenen Reihen. Die Geschichte ist so angelegt, dass militärische Mission und persönliche Rechnung von Anfang an gegeneinander laufen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,7 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Titel im soliden Mittelfeld seines Genres, ohne dass sich daraus eine breite Publikumsresonanz ablesen lässt. Seit der Veröffentlichung 1965 sind mittlerweile 60 Jahre vergangen, was den Film in die frühe Schaffensphase Peckinpahs als Western-Regisseur einordnet, in der die Verknüpfung von Bürgerkriegsthematik und klassischem Westernstoff im Genre keineswegs selbstverständlich war.
Bilder








Besetzung & Stab
- Charlton Heston als Major Amos Charles Dundee
- Richard Harris als Captain Benjamin Tyreen
- Jim Hutton als Lieutenant Graham
- James Coburn als Samuel Potts
- Michael Anderson Jr. als Trooper Tim Ryan
- Senta Berger als Teresa Santiago
- Mario Adorf als Sergeant Gomez
- Brock Peters als Aesop
- Warren Oates als O.W. Hadley
- Ben Johnson als Sergeant Chillum
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Verfügbarkeit
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