Solaris (2002)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Steven Soderbergh |
|---|---|
| Genre | Drama, Science Fiction, Mystery |
| Laufzeit | 99 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2002-11-27 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 47.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 30.002.758 $ |
| TMDB-Bewertung | 6 (1.521 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Psychologe Dr. Chris Kelvin erhält den Auftrag, unerklärliche Vorkommnisse auf der Raumstation Prometheus zu untersuchen. Die Station umkreist den luminiszierenden Planeten Solaris, und von dort scheinen auch die sogenannten Besucher zu stammen, die den beiden verbliebenen Crewmitgliedern das Leben schwer machen. Mit der Zeit zeichnet sich ab, dass diese Wesen Kreationen der eigenen Erinnerung sind. Das betrifft Kelvin unmittelbar, denn plötzlich liegt seine Frau Rheya neben ihm im Bett, obwohl sie sich Jahre zuvor das Leben genommen hat.
Entstehungsgeschichte
Steven Soderbergh führte Regie, das Erscheinungsjahr ist 2002. Getragen wird der Film von George Clooney, Natascha McElhone, Viola Davis und Jeremy Davies. Er ist ab zwölf Jahren freigegeben, was für einen Stoff mit Selbsttötung und Trauer im Zentrum eine eher zurückhaltende Einstufung ist und andeutet, dass die Umsetzung auf drastische Mittel verzichtet.
Hinter den Kulissen
Drama, Science Fiction und Mystery stehen gleichberechtigt nebeneinander, und die Reihenfolge sagt etwas über die Gewichtung. Der Weltraum liefert den Rahmen, nicht das Thema. Untersucht wird kein Phänomen der Physik, sondern die Frage, was von einem Menschen bleibt, wenn Erinnerung Gestalt annimmt. Die Mystery-Komponente ergibt sich daraus, dass die Herkunft der Besucher zwar erklärt, ihre Bedeutung aber nicht aufgelöst wird. Eine kleine Besetzung und ein geschlossener Schauplatz zwingen die Erzählung nach innen: Es gibt kaum Handlung im Sinne von Bewegung, dafür Gespräche, Erinnerungen und die wiederkehrende Konfrontation mit einer Person, die es nicht mehr geben dürfte.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 6,0 von 10 bei Stimmen im vierstelligen Bereich liegt im mittleren Feld. Das passt zu einem Film, der die Erwartungen an sein Genre bewusst unterläuft, weil er die Mittel der Science Fiction für ein Kammerspiel über Trauer verwendet. Wer eine Erzählung über die Erkundung eines fremden Planeten erwartet, bekommt stattdessen die Beobachtung eines Mannes, der einer Rückkehr gegenübersteht, die es nicht geben kann. 24 Jahre nach dem Erscheinen bleibt der Film ein Beispiel für diese Verlagerung.
Bilder








Besetzung & Stab
- George Clooney als Chris Kelvin
- Natascha McElhone als Rheya
- Viola Davis als Gordon
- Jeremy Davies als Snow
- Ulrich Tukur als Gibarian
- Michael Ensign als Friend
- John Cho als DBA Emissary
- Morgan Rusler als DBA Emissary
- Shane Skelton als Gibarian's Son
- Donna Kimball als Mrs. Gibarian
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Verfügbarkeit
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