The Cell (2000)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Tarsem Singh |
|---|---|
| Genre | Horror, Science Fiction, Thriller |
| Laufzeit | 107 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2000-08-18 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Budget | 33.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 104.155.843 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (1.792 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Die Psychologin Catherine Deane arbeitet mit einer experimentellen Therapietechnik: Sie dringt in das Unterbewusstsein von Komapatienten ein, um ihnen beim Aufwachen zu helfen.
Das FBI holt sie in einen Mordfall. Ein Serienmörder liegt im Koma; sein letztes Opfer ist irgendwo eingesperrt, in einer Kammer, die sich mit Wasser füllt. Vierzig Stunden bleiben. Die einzige Spur zu diesem Ort führt durch den Kopf des Täters.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Tarsem Singh, das Drehbuch schrieb Mark Protosevich.
Jennifer Lopez spielt die Psychologin Catherine Deane, Vincent D'Onofrio den Serienmörder Carl Rudolph Stargher und Vince Vaughn den FBI-Agenten Peter Novak.
Produziert wurde der Film von Julio Caro und Eric McLeod; es handelt sich um eine amerikanisch-deutsche Koproduktion. Die Kamera führte Paul Laufer, den Schnitt besorgten Robert Duffy und Paul Rubell, die Musik stammt von Howard Shore.
Hinter den Kulissen
Die Konstruktion trennt zwei Filme voneinander. Der eine ist ein Ermittlungsthriller mit laufender Uhr: vierzig Stunden, ein unbekannter Ort, ein Opfer. Der andere spielt vollständig im Inneren eines Kopfes und kennt keine physikalischen Regeln.
Der zweite trägt den Ruf des Films. Was in Starghers Unterbewusstsein zu sehen ist, folgt keiner Handlungslogik, sondern einer Bildlogik. Dafür stehen die Oscar-Nominierung für das beste Make-up ebenso wie die vier Nominierungen für den Saturn Award.
Bemerkenswert ist auch die Rollenverteilung. Die entscheidende Ermittlung geht nicht von der Polizei aus, sondern von einer Therapeutin. Sie sucht nicht nach Beweisen, sondern nach einem Ort in einer Vorstellungswelt — und ist dabei dem ausgeliefert, was sich diese Welt ausgedacht hat. Der Zeitdruck von vierzig Stunden hält beide Ebenen zusammen.
Einordnung & Wirkung
Der Film wurde 2001 für den Oscar für das beste Make-up nominiert und erhielt vier Nominierungen für den Saturn Award. Jennifer Lopez gewann den Blockbuster Entertainment Award als beste Darstellerin in der Kategorie Science-Fiction sowie einen MTV Movie Award für das beste Kostüm.
In der New York Post verglich Brad Hamilton den Film mit „Das Schweigen der Lämmer".
Dieser Vergleich trifft allerdings nur die eine Hälfte. Die Ermittlungshandlung folgt bekannten Bahnen; was den Film davon abhebt, ist der Teil, für den er ausgezeichnet wurde. Die Preise und Nominierungen verteilen sich fast ausschließlich auf das Sichtbare — Make-up, Kostüm, Bildwelt —, nicht auf das Erzählte. Für einen Thriller ist das eine ungewöhnliche Bilanz, und sie beschreibt den Film genauer als jede Genrezuordnung.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jennifer Lopez als Catherine Deane
- Vince Vaughn als Peter Novak
- Vincent D'Onofrio als Carl Rudolph Stargher
- Catherine Sutherland als Anne Marie Vicksey
- James Gammon als Teddy Lee
- Colton James als Edward Baines
- Dylan Baker als Henry West
- Marianne Jean-Baptiste als Dr. Miriam Kent
- Gerry Becker als Dr. Barry Cooperman
- Musetta Vander als Ella Baines
Weitere Filme von Tarsem Singh
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.