The Theatre Bizarre (2011)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Buddy Giovinazzo |
|---|---|
| Genre | Horror |
| Laufzeit | 108 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2011-07-15 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| TMDB-Bewertung | 5,3 (116 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Enola Penny ist von einem verlassen wirkenden Theater in ihrer Nachbarschaft fasziniert. Als sie eines Nachts die Eingangstür einen Spalt offen findet, schleicht sie sich hinein und gerät in eine Vorstellung, die keiner gewöhnlichen Bühnenshow gleicht. Gastgeber ist die unheimliche Puppenfigur Peg Poett, die ihr sechs bizarre Geschichten präsentiert: ein Paar begegnet in den französischen Pyrenäen einer lüsternen Hexe, ein misstrauischer Liebhaber muss sich dem Zorn einer an ihre Grenzen getriebenen Partnerin stellen, die Freudschen Träume eines untreuen Ehemanns verwischen die Grenze zwischen Fantasie und Wirklichkeit, kindliche Wahrnehmung deutet die Schrecken der realen Welt um, eine Frau, die nach den Erinnerungen anderer süchtig ist, stillt ihr Verlangen über die Glaskörperflüssigkeit ihrer Opfer, und eine perverse Naschsucht endet für ein Paar in einer Beziehung, die zu tief geht.
Entstehungsgeschichte
Der Horrorfilm entstand 2011 unter der Regie von Buddy Giovinazzo, der für die Rahmenhandlung um Enola Penny verantwortlich zeichnet. In den Rollen sind unter anderem Udo Kier, Virginia Newcomb, Amanda Marquardt und Amelia M. Gotham zu sehen. Der Film ist ab 18 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Anlage als Episodenfilm mit einer Rahmenhandlung um eine Theatershow erlaubt es, mehrere in sich abgeschlossene Schreckensgeschichten unter einem gemeinsamen Dach zu versammeln, ohne sie erzählerisch miteinander verknüpfen zu müssen. Die einzelnen Episoden variieren dabei deutlich in ihren Motiven: Hexerei, Eifersucht, eheliche Untreue, kindliche Angst, morbide Sucht und zwanghaftes Verlangen. Diese Vielfalt an Themen und Schauplätzen, von den Pyrenäen bis in häusliche Räume, deutet auf einen Anspruch, das Horrorgenre in seiner Bandbreite auszureizen statt sich auf eine einzelne Spielart zu beschränken. Die Puppenfigur als Erzählerin setzt zusätzlich eine morbide, theatralische Klammer um die verschiedenen Geschichten.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,3 und einer eher schmalen Bewertungsbasis bewegt sich der Film im mittleren bis unteren Bereich dessen, was Horror-Anthologien im Publikumsurteil erreichen. Seit dem Erscheinungsjahr 2011 sind mittlerweile 14 Jahre vergangen, ohne dass sich an dieser verhaltenen Einschätzung viel geändert zu haben scheint. Innerhalb des Horrorgenres reiht sich der Titel damit in eine Reihe von Episodenfilmen ein, die durch ihre Vielstimmigkeit eher ein Nischenpublikum ansprechen als eine breite Zustimmung erzielen.
Bilder



Besetzung & Stab
- Udo Kier als Peg Poett
- Virginia Newcomb als Enola Penny
- Amanda Marquardt als Squalid Woman
- Amelia M. Gotham als Gypsy
- Catriona MacColl als Mere Antoinette
- Shane Woodward als Martin
- Victoria Maurette als Karina
- André Hennicke als Axel
- Suzan Anbeh als Mo
- Harvey Friedman als George
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Verfügbarkeit
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