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Unknown User: Dark Web

Unknown User: Dark Web (2018)

⭐ 6,3 · 2018 · Horror
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Kurzüberblick

RegieStephen Susco
GenreHorror
Laufzeit93 Minuten
Erscheinungsdatum2018-07-19
AltersfreigabeFSK 16
Budget1.000.000 $
Einspielergebnis16.434.588 $
TMDB-Bewertung6,3 (1.707 Stimmen)

Trailer

Worum es geht

Der Programmierer Matias nimmt in einem Internetcafé einen fremden Laptop mit.

Was er darauf findet, hätte er nicht finden sollen: Videos entführter Frauen und den Zugang zu einem Chatraum im Darknet, „The River". Dessen Besitzer, ein Nutzer namens Charon IV, bemerkt den Eindringling — und bedroht Matias und seine Freunde.

Entstehungsgeschichte

Regie führte Stephen Susco, der auch das Drehbuch schrieb; es war sein Regiedebüt.

Colin Woodell spielt Matias O'Brien, Betty Gabriel die Nari Jemisin, Rebecca Rittenhouse die Serena Lange, Andrew Lees den Damon Horton, Connor Del Rio den AJ Jeffcock, Stephanie Nogueras die Amaya DeSoto und Savira Windyani die Lexx Putri.

Produziert wurde der Film von Timur Bekmambetov und Jason Blum. Die Kamera führte Kevin Stewart, den Schnitt besorgte Andrew Wesman.

Der Film dauert 89 Minuten und ist ab 16 Jahren freigegeben. Die Premiere lief am 9. März 2018 beim South by Southwest, der US-Start folgte am 20. Juli 2018, der deutsche am 6. Dezember 2018.

Hinter den Kulissen

Der Film spielt vollständig auf einem Bildschirm. Was zu sehen ist, sind Fenster, Videoanrufe, Chatverläufe und Dateien — die Kamera ist der Rechner selbst.

Diese Form hat einen Vorteil und eine Beschränkung. Sie erzeugt Unmittelbarkeit, weil das Publikum genau das sieht, was die Figur sieht; sie verhindert zugleich jeden Perspektivwechsel. Was außerhalb des Bildschirms geschieht, bleibt Vermutung.

Die Ausgangslage ist alltäglich und dadurch unangenehm. Ein gefundener Laptop, ein paar Klicks zu weit — der Film braucht keinen Einbruch und keine Entführung, um seine Figuren in Gefahr zu bringen.

Mit Timur Bekmambetov und Jason Blum stehen zwei Produzenten dahinter, deren Arbeit für dieses Erzählverfahren und für kostengünstigen Horror steht.

Einordnung & Wirkung

Slashfilm vergab sieben von zehn Punkten und nannte den Film eine clevere Weiterentwicklung. IndieWire bewertete ihn mit einem „B", Dread Central mit vier von fünf Sternen.

Diese durchweg wohlwollende Aufnahme richtet sich vor allem auf das Erzählverfahren — die Frage, ob sich ein Film, der ausschließlich auf einem Bildschirm stattfindet, über 89 Minuten tragen lässt. Dass Slashfilm von einer Weiterentwicklung spricht, verweist darauf, dass die Form zu diesem Zeitpunkt bereits erprobt war.

Der Gegenstand ist dabei ernster, als das Verfahren zunächst vermuten lässt. Es geht um Menschenhandel und um Aufnahmen von Gewalt gegen Frauen — der Film nutzt die Ästhetik des Alltäglichen für einen Stoff, der es nicht ist.

Bilder

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Besetzung & Stab

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