V wie Vendetta (2006)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | James McTeigue |
|---|---|
| Genre | Action, Thriller, Science Fiction |
| Laufzeit | 132 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2006-02-23 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 54.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 134.686.457 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,9 (15.948 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Großbritannien wird von einer faschistischen Partei regiert. Ausgangssperre, Staatsfernsehen, verschwundene Minderheiten, ein Kanzler, der über Bildschirme brüllt. Evey Hammond wird nachts von der Geheimpolizei aufgegriffen und von einem Mann mit Guy-Fawkes-Maske gerettet, der sich V nennt und in derselben Nacht das Old Bailey sprengt.
V kündigt an, in einem Jahr das Parlament zu sprengen, und arbeitet unterdessen eine Liste ab: Alle Personen darauf waren an einem Lagerkomplex beteiligt, in dem an Gefangenen experimentiert wurde. V ist der einzige Überlebende. Der Film lässt bewusst offen, ob er ein Freiheitskämpfer oder ein Terrorist ist, und stellt die Frage im Dialog ausdrücklich.
Entstehungsgeschichte
Die Vorlage ist die Comicreihe von Alan Moore und David Lloyd, entstanden in den 1980ern als Reaktion auf die Regierung Margaret Thatchers. Die Wachowskis schrieben das Drehbuch, James McTeigue, ihr langjähriger Regieassistent, führte Regie.
Alan Moore distanzierte sich vom Film, ließ seinen Namen aus dem Abspann entfernen und verzichtete auf seinen Anteil an den Einnahmen. Sein Haupteinwand: Die Vorlage stelle Faschismus gegen Anarchismus, während der Film daraus einen Konflikt zwischen amerikanisch verstandenem Liberalismus und Neokonservatismus mache. Die Verlagerung des Zeitbezugs von Thatcher auf die Jahre nach 2001 war ausdrücklich beabsichtigt.
Hinter den Kulissen
Hugo Weaving spielt die gesamte Rolle unter einer starren Maske, die keinerlei Mimik zulässt — die Darstellung läuft vollständig über Stimme, Haltung und Handbewegungen. Er übernahm die Rolle kurzfristig von James Purefoy, der die Produktion nach mehreren Wochen verließ; einzelne Aufnahmen mit Purefoys Körper blieben im Film, mit Weavings Stimme.
Natalie Portman ließ sich für die Gefängnissequenz tatsächlich den Kopf rasieren — in einer einzigen Aufnahme, die entsprechend vorbereitet war. Gedreht wurde in Berlin und London; für die Schlusssequenz vor dem Parlament erhielt die Produktion eine nächtliche Drehgenehmigung, die es in dieser Form zuvor nicht gegeben hatte.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 132 Millionen Dollar ein und wurde gemischt aufgenommen.
Seine eigentliche Wirkung entfaltete er außerhalb des Kinos. Die Guy-Fawkes-Maske wurde ab 2008 zum Erkennungszeichen des Kollektivs Anonymous und tauchte anschließend bei Protesten weltweit auf — von Occupy Wall Street über Hongkong bis zu zahlreichen anderen Bewegungen mit teils gegensätzlichen Zielen. Dass die Rechte an der Maske bei Warner liegen und jedes verkaufte Exemplar dem Studio Lizenzeinnahmen bringt, gehört zu den meistkommentierten Ironien der jüngeren Popkultur.
Bilder








Besetzung & Stab
- Natalie Portman als Evey
- Hugo Weaving als V / William Rookwood
- Stephen Rea als Finch
- Stephen Fry als Deitrich
- John Hurt als Adam Sutler
- Tim Pigott-Smith als Creedy
- Rupert Graves als Dominic
- Roger Allam als Lewis Prothero
- Ben Miles als Dascomb
- Sinéad Cusack als Delia Surridge
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Verfügbarkeit
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