Voodoo Child (1970)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Daniel Haller |
|---|---|
| Genre | Horror |
| Laufzeit | 88 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1970-01-14 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Einspielergebnis | 446.400 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,3 (129 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In Dunwich taucht ein junger Mann namens Wilbur Whateley beim Doktor Armitage auf und bittet darum, einen Blick in ein seltenes Buch werfen zu dürfen: das Necronomicon, dem nachgesagt wird, eine Tür zu einer anderen Dimension zu sein. Wilbur übt eine seltsame Anziehungskraft auf Nancy aus, eine Bekannte des Doktors, und lädt sie in sein Haus ein. Dort erzählt er ihr von seinem Urgroßvater, der einst Rituale zur Beschwörung überlegener, uralter Wesen praktizierte und dafür auf dem Dorfplatz gehängt wurde. Armitage misstraut Wilbur und fürchtet um Nancy. Er beginnt, auf eigene Faust nachzuforschen, was es mit der Familie und dem Buch wirklich auf sich hat.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1970 unter der Regie von Daniel Haller. In den Hauptrollen sind Sandra Dee, Dean Stockwell, Ed Begley und Lloyd Bochner zu sehen. Es handelt sich um einen Horrorfilm, freigegeben ab 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte verbindet ein altes Familiengeheimnis mit dem Motiv eines Buches, das Zugang zu einer fremden Dimension verspricht – ein klassisches Element des kosmischen Horrors, in dem Wissen selbst zur Gefahr wird. Dass ein misstrauischer Gelehrter der zentralen Figur des vermeintlichen Verführers gegenübersteht, verleiht der Handlung die Form eines Konflikts zwischen Aufklärung und dunklem Ritual. Die Hinrichtung des Urgroßvaters als Vorgeschichte deutet an, dass sich ein über Generationen wirkender Fluch oder Auftrag durch die Familie zieht, den Wilbur nun weiterzuführen scheint. Die Konzentration auf wenige Figuren – den Doktor, den jungen Mann, die Frau, in die er sich verstrickt – lässt eine kammerspielartige Zuspitzung erwarten, in der das Unheimliche eher durch Andeutung als durch offene Konfrontation entsteht.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,3 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im unteren Mittelfeld der Publikumsgunst. Seit seinem Erscheinen 1970 sind mehr als fünfzig Jahre vergangen, was ihn deutlich in die frühere Phase des Horrorkinos einordnet, in der literarische Vorlagen um kosmisches Grauen und okkulte Rituale ein wiederkehrendes Thema waren. Innerhalb dieses Genres steht er als eine von vielen Verarbeitungen solcher Stoffe da, ohne dass die vorliegenden Zahlen auf eine besonders breite oder anhaltende Resonanz schließen lassen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Sandra Dee als Nancy Wagner
- Dean Stockwell als Wilbur Whateley
- Ed Begley als Dr. Henry Armitage
- Lloyd Bochner als Dr. Cory
- Sam Jaffe als Old Whateley
- Joanne Moore Jordan als Lavinia Whateley
- Donna Baccala als Elizabeth Hamilton
- Talia Shire als Nurse Cora
- Michael Fox als Dr. Raskin
- Jason Wingreen als Sheriff Harrison
Weitere Filme von Daniel Haller
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.