Wasp Network (2020)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Olivier Assayas |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie, Thriller |
| Laufzeit | 128 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2020-01-29 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 10.530.000 $ |
| Einspielergebnis | 1.400.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (420 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Anfang der Neunziger kehrt der Pilot René González Kuba den Rücken und setzt sich in die Vereinigten Staaten ab. Zurück bleiben seine Frau Olga Salanueva und die kleine Tochter, die fortan ohne ihn auskommen müssen. Dabei ist René nicht der einzige Überläufer aus dem kommunistischen Staat.
In Südflorida findet er Anschluss an eine Gruppe von Exil-Kubanern, die sich „Wasp Network“ nennt. An ihrer Spitze steht Manuel Viramontez, hinter dem sich der Geheimagent Gerardo Hernández verbirgt. Damit wird René Teil eines Spionagerings, der für Castro arbeitet. Die Männer beobachten kubanisch-amerikanische Terrorgruppen, schleusen sich in deren Reihen ein und behalten Anschlagspläne gegen die sozialistische Republik im Blick. Wem René am Ende die Treue hält und was aus der zurückgelassenen Familie wird, sei an dieser Stelle nicht verraten.
Entstehungsgeschichte
Olivier Assayas inszenierte den Spielfilm, der 2020 herauskam. Vor der Kamera versammeln sich Penélope Cruz, Edgar Ramírez, Gael García Bernal und Ana de Armas. Ab 12 Jahren ist das Werk freigegeben, was zu einem Agentenstoff passt, der eher auf Anspannung als auf drastische Bilder setzt.
Hinter den Kulissen
Drama, Historie und Thriller greifen hier ineinander. Der historische Rahmen der frühen Neunziger trifft auf die Mechanik des Spionagefilms, und das Drama rückt die privaten Kosten des doppelten Spiels in den Vordergrund. Gerade die zurückgelassene Familie sorgt dafür, dass die Geschichte nicht nur von Überwachung und Unterwanderung erzählt, sondern auch von Bindungen, die unter dem Auftrag leiden.
Auffällig ist die Anlage mit Decknamen und verdeckten Rollen. Wer in einem solchen Geflecht wem dient, ist selten eindeutig, und diese Unschärfe trägt die Spannung. Zugleich verschiebt die Erzählung die gewohnte Perspektive: Im Mittelpunkt stehen nicht die Gegner der kubanischen Regierung, sondern Agenten, die in deren Auftrag handeln.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,1 von 10 Punkten fällt das Urteil des Publikums solide, aber verhalten aus. Abgestimmt haben bislang einige hundert Menschen, die Einschätzung ruht also auf einer noch überschaubaren Basis.
Sechs Jahre nach dem Erscheinen zählt der Film zu den jüngeren Beiträgen unter den politischen Spionagedramen. Seine Eigenart liegt weniger in äußerer Action als im Blick auf ein Netzwerk, das zwischen zwei Staaten operiert und dabei private Loyalitäten aufs Spiel setzt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Penélope Cruz als Olga
- Edgar Ramírez als René
- Gael García Bernal als Viramontez
- Ana de Armas als Ana Margarita
- Wagner Moura als Roque
- Leonardo Sbaraglia als Basulto
- Nolan Guerra Fernández als Cruz León
- Osdeymi Pastrana Miranda als Irma
- Tony Plana als Luis Posada Carriles
- Julian Flynn als PUND's Pilot
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Verfügbarkeit
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