Olivier Assayas
Werdegang
Olivier Assayas, geboren am 25. Januar 1955, ist ein französischer Filmregisseur, Drehbuchautor und Filmkritiker. Als Sohn des Filmemachers Jacques Rémy begann er seine Laufbahn als Kritiker bei den Cahiers du Cinéma, wo er über das Weltkino und Regisseure schrieb, die später sein eigenes Schaffen beeinflussten. Nach mehreren Kurzfilmen gab er 1986 mit „Disorder" sein Spielfilmdebüt. Als Durchbruch gilt „Cold Water" (1994), sein erster Film in der Cannes-Reihe „Un Certain Regard". Es folgten weitere Filme, die in Cannes gezeigt wurden oder um die Goldene Palme konkurrierten, darunter „Irma Vep", „Sentimental Destinies", „Demonlover" und „Clean". Für „Personal Shopper" erhielt er den Preis für die Beste Regie in Cannes. Er drehte zudem die Komödie „Non-Fiction" und den Spionagethriller „Wasp Network" und arbeitete in französischer, spanischer und englischer Sprache mit internationaler Besetzung.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind zwölf Titel von Olivier Assayas als Regisseur verzeichnet, überwiegend Filme, ergänzt um eine Serie. Die Titel decken einen Zeitraum von dreißig Jahren ab, von „Irma Vep" (1996) bis zu „Der Magier im Kreml" (2026). Das Genrespektrum ist breit und umfasst Krimi, Drama, Historie, Komödie, Liebesfilm, Mystery und Thriller, was die vielseitige Ausrichtung seiner Arbeit widerspiegelt. Der erste Titel erschien 41 Jahre nach seiner Geburt, der jüngste liegt 71 Jahre danach.
Einordnung
Die Bewertungen der zwölf Titel bewegen sich zwischen 5,0 und 7,0 von 10, im Schnitt bei 6,2. Am besten schneidet „Carlos - Der Schakal" mit 7,0 ab, während „Zwischen den Zeilen" mit 5,0 die niedrigste Bewertung erhält. Die übrigen Titel liegen mehrheitlich im mittleren Bereich zwischen 5,4 und 6,7. Damit zeigt sich über die dreißig Jahre eine insgesamt gleichmäßige, leicht überdurchschnittliche Bewertungslage ohne große Ausschläge nach unten oder oben.