Werwolf von Tarker Mills (1985)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Dan Attias |
|---|---|
| Genre | Horror |
| Laufzeit | 95 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1985-10-10 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 7.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 12.400.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (725 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Die amerikanische Kleinstadt Tarker Mills wird von einer Mordserie heimgesucht, für die es keine Erklärung gibt. Die Toten werden grauenvoll zugerichtet aufgefunden, immer in Vollmondnächten, beginnend im Januar. Wer getroffen wird, folgt keinem Muster: jung oder alt, männlich oder weiblich, das macht keinen Unterschied. Die Stadt sucht nach einem Täter, den sie sich vorstellen kann. Nur Marty, gelähmt und auf einen Rollstuhl angewiesen, kommt früh auf einen Verdacht, den vor ihm niemand ernsthaft erwägt: dass in Tarker Mills ein Werwolf sein Unwesen treibt. Damit ist er in der unbequemsten Lage, die eine solche Geschichte kennt – zu wissen, was los ist, und niemanden zu haben, der zuhört.
Entstehungsgeschichte
Die Regiearbeit übernahm Dan Attias; erschienen ist der Film 1985. Zur Besetzung gehören Gary Busey, Everett McGill, Tovah Feldshuh und Megan Follows. Die Altersgrenze ist bei 16 Jahren gezogen.
Hinter den Kulissen
Der Film setzt allein auf Horror, und die Anlage nutzt diese Eindeutigkeit. Es gibt keinen Nebenstrang, der ablenkt, sondern eine Kleinstadt, einen Kalender und eine Bedrohung, die sich an den Mond hält. Gerade diese Regelmäßigkeit ist ein Spannungsmittel: Wenn der Termin feststeht, wächst der Druck zwischen den Terminen. Bemerkenswert ist die Wahl der Hauptfigur. Ein Kind im Rollstuhl kann nicht weglaufen und nicht kämpfen, es kann beobachten und schlussfolgern – die Verwundbarkeit ist damit nicht Ausschmückung, sondern die Bedingung der Erzählung. Der Verdacht richtet sich zwangsläufig nach innen, denn ein Verwandlungswesen ist elf Monate im Jahr Nachbar.
Einordnung & Wirkung
Bei 6,7 von 10 und einer Bewertungsbasis im mittleren dreistelligen Bereich steht ein Wert, der auf beständiges, aber nicht breites Interesse hindeutet. Einundvierzig Jahre nach dem Erscheinungsjahr liest sich der Titel als Vertreter des Werwolfstoffs in seiner Kleinstadtvariante: weniger Ungeheuerschau, mehr Misstrauen unter Bekannten.
Bilder








Besetzung & Stab
- Gary Busey als Uncle Red
- Everett McGill als Reverend Lowe
- Tovah Feldshuh als Older Jane (voice)
- Megan Follows als Jane Coslaw
- Corey Haim als Marty Coslaw
- Terry O'Quinn als Sheriff Joe Haller
- Robin Groves als Nan Coslaw
- Leon Russom als Bob Coslaw
- Bill Smitrovich als Andy Fairton
- Joe Wright als Brady Kincaid
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Verfügbarkeit
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