Eli Roth
Werdegang
Eli Roth wurde am 18. April 1972 in Newton, Massachusetts, geboren und wuchs in einer jüdischen Familie auf, deren Großeltern aus Polen, Russland und Österreich stammten. Er hat zwei Brüder, Adam und Gabe, mit denen er schon als Jugendlicher zahlreiche Kurzfilme drehte, nachdem ihn Ridley Scotts Film „Alien" zum eigenen Filmemachen motiviert hatte. Roth studierte Film an der New York University und assistierte in Hollywood unter anderem dem Regisseur David Lynch bei Kurzfilmen. Anfang der 1990er-Jahre entstand sein Kurzfilm „Restaurant Dogs", eine Hommage an Quentin Tarantinos „Reservoir Dogs", für den er 1995 eine Nominierung für den Student Academy Award erhielt. Mitte der Neunziger schrieb er zusammen mit Randy Pearlstein das Drehbuch zu seinem Spielfilmdebüt „Cabin Fever". Mit „Hostel" von 2005 gelang ihm 2005 ein kommerzieller Erfolg, während die Fortsetzung „Hostel 2" überwiegend negativ aufgenommen wurde und in Deutschland in der Extended Version indiziert und beschlagnahmt ist. Roth ist mit Quentin Tarantino befreundet, spielte in dessen Filmen „Death Proof" und „Inglourious Basterds" mit und inszenierte für Letzteren den Kurzfilm „Stolz der Nation".
Filmografie bei uns
Im Katalog sind neun Titel von Eli Roth als Regisseur verzeichnet, die den Zeitraum von 2003 bis 2024 abdecken, also 21 Jahre. Der älteste Titel, „Cabin Fever", erschien 31 Jahre nach seiner Geburt, der jüngste, „Borderlands", 52 Jahre danach. Es handelt sich ausschließlich um Kinofilme, keine Serien. Das Genrespektrum ist breit und reicht von Horror, Thriller und Krimi über Action, Mystery und Science Fiction bis zu Komödie, Familie, Fantasy, Drama und Abenteuer, wobei Horror-Elemente in mehreren Titeln wie „Hostel", „Hostel 2", „Cabin Fever", „The Green Inferno" und „Knock Knock" wiederkehren.
Einordnung
Die Bewertungen der neun Titel liegen zwischen 5,4 und 6,5 von 10, im Schnitt bei 5,9. Damit bewegt sich das Gesamtbild im mittleren Bereich, ohne größere Ausschläge nach oben oder unten. Zwischen dem ältesten und dem neuesten bewerteten Titel liegen über zwei Jahrzehnte, was auf eine langjährige durchgehende Regietätigkeit im Katalog hindeutet.