Joan Allen
Werdegang
Joan Allen wurde am 20. August 1956 in Rochelle, Illinois, geboren. Sie begann ihre Karriere beim Theater und wurde 1977 Mitglied der Chicagoer Steppenwolf Theatre Company, auf deren Bühnen sie auch später noch regelmäßig auftrat. Nach Auftritten in Fernsehfilmen und -serien gab sie 1985 ihr Kinodebüt in „Tödliche Beziehungen". 1986 folgte mit „Blutmond" ihre erste größere Filmrolle. 1989 wurde sie für das Theaterstück „Burn This" mit dem Tony Award ausgezeichnet. Mitte der 1990er Jahre erhielt Allen für „Nixon" und „Hexenjagd" in zwei aufeinanderfolgenden Jahren Oscar-Nominierungen als beste Nebendarstellerin, später eine weitere Nominierung als Hauptdarstellerin für „Rufmord – Jenseits der Moral". Für ihre Rolle in „Pleasantville – Zu schön, um wahr zu sein" wurde sie mit dem Saturn Award und dem Satellite Award geehrt. Sie arbeitete unter anderem mit Francis Ford Coppola, Ang Lee, John Woo, Nick Cassavetes, Uli Edel und Norman Jewison zusammen. 2009 spielte sie in dem Fernsehfilm „Georgia O’Keeffe" die Titelrolle, wofür sie eine dritte Golden-Globe-Nominierung erhielt.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind 16 Titel mit Joan Allen als Schauspielerin verzeichnet, davon 14 Filme und zwei Serien. Die Titel stammen aus den Jahren 1988 bis 2015, decken also eine Spanne von 27 Jahren ab – vom 32. bis zum 59. Lebensjahr der Schauspielerin. Das Genrespektrum ist breit und reicht von Drama, Thriller und Krimi über Action, Fantasy und Science Fiction bis zu Familie und Komödie, wobei dramatische Stoffe deutlich überwiegen.
Einordnung
Die Bewertungen der 16 Titel liegen zwischen 5,3 und 8,0, im Schnitt bei 7,0. Die höchsten Werte erreichen „Raum" (8,0), „Das Bourne Ultimatum" (8,0) und „Hachiko – Eine wunderbare Freundschaft" (8,0), während „Stephen King's A Good Marriage" mit 5,3 am schwächsten bewertet ist. Der älteste Titel, „Tucker" aus dem Jahr 1988, liegt 27 Jahre vor dem jüngsten, „Raum" aus 2015. Insgesamt zeigt sich ein durchgehend solides bis gutes Bewertungsbild über die gesamte Zeitspanne hinweg.
Filmografie