Das verlorene Wochenende (1945)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Billy Wilder |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 96 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1945-11-29 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 1.250.000 $ |
| Einspielergebnis | 11.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,6 (685 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Schriftsteller Don Birnam teilt sich ein Appartement in New York mit seinem Bruder, der alle Hände voll damit zu tun hat, Dons Alkoholproblem in den Griff zu bekommen. Eine Nacht ohne Beobachtung genügt: Don kauft in einer Bar ein paar Flaschen und betrinkt sich zu Hause. Als er am nächsten Morgen erneut dort auftaucht, wirft ihm der Besitzer vor, er habe dessen Freundin misshandelt, und bedroht ihn. Ohne Erinnerung an die Nacht und von Selbstzweifeln geplagt, flüchtet Don in die nächste Bar.
Entstehungsgeschichte
Billy Wilder führte Regie bei diesem Drama aus dem Jahr 1945. Ray Milland spielt den Schriftsteller, an seiner Seite stehen Jane Wyman, Phillip Terry und Howard Da Silva. Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren. Dass die Besetzung klein bleibt und der Film ein reines Drama ist, entspricht der Anlage des Stoffes: Es geht um eine Figur und ihre Abhängigkeit, nicht um ein breit gefächertes Personal.
Hinter den Kulissen
Das Feld, in dem sich der Film bewegt, ist genau umrissen: Alkohol und Sucht, dazu Paranoia, ein Barkeeper und ein Bruder. Damit ist die Konstellation umrissen, in der die Krankheit sichtbar wird, nämlich zwischen dem Ort des Trinkens und den Menschen, die es bemerken. Der Verweis auf eine Romanverfilmung erklärt, warum die Erzählung so konsequent an einer Innenperspektive festhält. Der Rausch selbst ist kein Ereignis, sondern ein Zustand, und ein Vorwurf, an den sich die Hauptfigur nicht erinnern kann, macht das Grundproblem der Sucht anschaulich: Der Kontrollverlust betrifft nicht nur das Trinken, sondern auch das eigene Bild von sich.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,6 von 10 gehört die Bewertung zu den höheren im Katalog, auch wenn die Zahl der abgegebenen Stimmen im dreistelligen Bereich bleibt. 81 Jahre nach dem Erscheinen steht der Film für ein Drama, das eine Abhängigkeit ohne Beschönigung und ohne Sensationslust erzählt und dabei die Nüchternheit des Blicks zum eigentlichen Mittel macht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Ray Milland als Don Birnam
- Jane Wyman als Helen St. James
- Phillip Terry als Wick Birnam
- Howard Da Silva als Nat the Bartender
- Doris Dowling als Gloria
- Frank Faylen als 'Bim' Nolan
- Mary Young als Mrs. Deveridge
- Anita Sharp-Bolster als Mrs. Foley
- Lilian Fontaine als Mrs. Charles St. James
- Frank Orth als Opera Cloak Room Attendant
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Verfügbarkeit
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