Auf Wiedersehen, Kinder (1987)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Louis Malle |
|---|---|
| Genre | Drama, Kriegsfilm |
| Laufzeit | 104 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1987-10-07 |
| Budget | 3.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 4.542.825 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (751 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Jungeninternat im besetzten Frankreich der 1940er Jahre: Dort werden jüdische Kinder versteckt. Der Film zeigt die Atmosphäre dieser Zeit und die Freundschaft zwischen zwei Jungen, die nicht einfach nur Kinder sein dürfen.
Was das bedeutet, liegt in der Ausgangslage selbst. Verstecken heißt, dass einer verbergen muss, wer er ist, und dass ein anderer mit einem Wissen umgehen muss, für das ihm die Maßstäbe fehlen. Die Erzählung bleibt in diesem engen Rahmen und verlässt das Internat nicht, um das Geschehen von außen zu erklären. Der bedrückende Grundton ergibt sich daraus von selbst.
Entstehungsgeschichte
Louis Malle führte Regie bei dem Spielfilm, der 1987 erschien. Zur Besetzung gehören Gaspard Manesse, Raphael Fejtö, Francine Racette und Stanislas Carré de Malberg.
Hinter den Kulissen
Drama und Kriegsfilm bestimmen die Form, die Motive benennen den Rahmen: Frankreich, das Vichy-Regime, der Zweite Weltkrieg, der Widerstand, der Holocaust und die Beziehung zwischen Eltern und Kindern. Dass die Geschichte in einem Internat spielt, verlagert die Bedrohung an einen Ort, der eigentlich Schutz verspricht und Kinder für eine Weile aus der Welt der Erwachsenen heraushält. Die Perspektive der Jungen nimmt der Darstellung nichts an Schärfe; sie bewirkt vielmehr, dass Vorgänge sichtbar werden, bevor sie verstanden sind.
Einordnung & Wirkung
7,5 von 10 stehen für ein deutlich zustimmendes Urteil, das auf einer Basis von einigen hundert Stimmen ruht. 39 Jahre nach dem Erscheinen gehört der Film zu den Erzählungen über die Besatzungszeit, die auf große Kriegsbilder verzichten und stattdessen einen einzelnen Ort über eine begrenzte Zeit betrachten. Der vergleichsweise hohe Wert bei schmaler Stimmenbasis deutet auf ein Publikum, das den Film gezielt aufsucht, statt zufällig auf ihn zu stoßen. Behandelt wird ein Kapitel, das sich nicht abschließen lässt, und der Film sucht seinen Zugang dazu über zwei Kinder statt über die Geschichte im Großen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Gaspard Manesse als Julien Quentin
- Raphael Fejtö als Jean Bonnet
- Francine Racette als Mrs. Quentin
- Stanislas Carré de Malberg als François Quentin
- Philippe Morier-Genoud als Father Jean
- François Berléand als Father Michel
- François Négret als Joseph
- Peter Fitz als Muller
- Pascal Rivet als Boulanger
- Richard Leboeuf als Sagard
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Verfügbarkeit
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