Fahrstuhl zum Schafott (1958)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Louis Malle |
|---|---|
| Genre | Krimi, Drama, Thriller |
| Laufzeit | 91 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1958-01-29 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Einspielergebnis | 263.404 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,6 (731 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Julien, ehemals Fremdenlegionär, tötet den Mann seiner Geliebten Florence in dessen Büro und richtet die Tat so her, dass sie wie ein Selbstmord aussieht. Der Plan ist sauber, bis ihm einfällt, dass er etwas vergessen hat. Er kehrt zurück – und bleibt im Fahrstuhl des Gebäudes stecken, weil der Strom für die Nacht abgestellt wird. Was als beherrschte Tat begann, wird damit zu einer Angelegenheit von Kabeln, Uhrzeiten und geschlossenen Türen. Während Julien versucht, sich zu befreien, läuft Florence durch die Straßen von Paris und sucht ihren Geliebten, der nicht kommt und dessen Ausbleiben sie sich nicht erklären kann.
Entstehungsgeschichte
Louis Malle führte Regie, das Erscheinungsjahr ist 1958. Jeanne Moreau und Maurice Ronet stehen im Mittelpunkt, ergänzt von Georges Poujouly und Yori Bertin. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Krimi, Drama und Thriller greifen hier weniger nacheinander als übereinander. Das Verbrechen ist früh geschehen, die Spannung entsteht nicht aus der Frage, wer es war, sondern aus der Frage, wie lange ein Zufall eine Konstruktion tragen kann. Die Motive – Paris, ein Autorennen, ein Suizidversuch, eine Anhörung, ein Waffengeschäft – zeigen, dass sich der Abend weit über den Fahrstuhlschacht hinaus verzweigt. Zwei Handlungsstränge laufen parallel, ohne voneinander zu wissen: einer stillgestellt in einem Metallkasten, einer in ständiger Bewegung durch die Stadt. Diese Bauweise erzeugt Ironie ohne Kommentar, weil das Publikum stets mehr weiß als jede einzelne Figur.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,6 von 10 liegt die Durchschnittsbewertung deutlich im oberen Bereich, und sie stützt sich auf eine Bewertungsbasis im mittleren dreistelligen Bereich – ein Verhältnis, das eher auf ein Publikum mit Interesse an älteren Stoffen als auf breiten Zulauf schließen lässt. Achtundsechzig Jahre nach dem Erscheinungsjahr wirkt vor allem die Anlage nach: ein Kriminalstoff, der seine Spannung aus einer technischen Panne und aus dem Weg einer Frau durch eine nächtliche Stadt gewinnt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jeanne Moreau als Florence Carala
- Maurice Ronet als Julien Tavernier
- Georges Poujouly als Louis
- Yori Bertin als Véronique
- Jean Wall als Simon Carala
- Elga Andersen als Frieda Bencker
- Sylviane Aisenstein als Yvonne, la Fille du Bar
- Micheline Bona als Geneviève
- Gisèle Grandpré als Jacqueline Mauclair
- Jacqueline Staup als Anna
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Verfügbarkeit
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