Pretty Baby (1978)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Louis Malle |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 110 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1978-04-05 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 3.500.000 $ |
| Einspielergebnis | 11.600.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (436 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
New Orleans zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Die 12-jährige Violet wächst in einem Bordell auf. Zwischen den Prostituierten und ihren Freiern lebt sie wie in einer Großfamilie, deren Regeln sie von klein auf kennt. Eines Tages erscheint der scheue junge Fotograf E. J. Bellocq, der die Frauen des Hauses fotografieren möchte. Violet ist von ihm fasziniert.
Anfangs beobachtet Violet das Treiben im Bordell nur. Doch dann wird ihre Jungfräulichkeit an den Meistbietenden versteigert, und das Mädchen wird selbst zum Teil des Geschäfts. Kurz darauf nimmt ihre Mutter Hattie den Heiratsantrag eines Freiers an und zieht mit ihm nach St. Louis. Um den Bräutigam nicht abzuschrecken, hat sie Violet als ihre jüngere Schwester ausgegeben. Das Kind bleibt allein im Bordell zurück.
Entstehungsgeschichte
Louis Malle hat diesen Film 1978 inszeniert. In der Besetzung finden sich Brooke Shields, Keith Carradine, Susan Sarandon und Frances Faye. Die Figurenkonstellation aus einem Mädchen, seiner Mutter, einem Fotografen und den Bewohnerinnen des Hauses bildet den Rahmen, in dem sich die Namen verteilen.
Zugänglich ist der Film ab 16 Jahren, eine Einstufung, die dem Thema sexueller Ausbeutung eines Kindes entspricht.
Hinter den Kulissen
Als reines Drama eingeordnet, verzichtet der Film auf jede Genremischung. Die Geschichte wird aus einer Umgebung heraus erzählt, in der Ausbeutung zum Alltag gehört, und zeigt, wie ein Kind diese Verhältnisse zunächst als normal erlebt.
Die Anlage verbindet zwei Blickrichtungen. Violet beobachtet die Welt des Bordells, während Bellocq mit seiner Kamera ebenfalls als Betrachter in diese Welt kommt. Das Motiv des Sehens und Gesehenwerdens zieht sich damit durch die Handlung. Dass die Mutter ihre Tochter verleugnet und zurücklässt, macht die Verlassenheit des Kindes schmerzhaft deutlich, ohne dass die Geschichte dafür einfache Erklärungen anbietet.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,0 von 10 ist die Durchschnittsbewertung positiv. Sie basiert auf einigen hundert Stimmen und zeigt, dass der Film trotz seines belastenden Stoffes überwiegend geschätzt wird.
Seit dem Erscheinen sind 48 Jahre vergangen. Im Drama über Kindheit unter ausbeuterischen Verhältnissen bleibt der Titel ein Werk, das sein Thema nüchtern aus der Perspektive eines Mädchens betrachtet.
Bilder








Besetzung & Stab
- Brooke Shields als Violet
- Keith Carradine als Bellocq
- Susan Sarandon als Hattie
- Frances Faye als Nell
- Antonio Fargas als Professor
- Matthew Anton als Red Top
- Diana Scarwid als Frieda
- Barbara Steele als Josephine
- Gerrit Graham als Highpockets
- Don Hood als Alfred Fuller
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Verfügbarkeit
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