Bis ans Ende der Welt (1991)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Wim Wenders |
|---|---|
| Genre | Drama, Science Fiction, Abenteuer |
| Laufzeit | 179 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1991-09-12 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 23.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 752.856 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (252 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ende 1999, ein außer Kontrolle geratener Satellit rast auf die Erde zu, die Welt gerät in Panik über ein mögliches Ende. Inmitten dieses Ausnahmezustands folgt Claire wie besessen einem Mann namens Trevor McPhee, quer über den Globus, von Berlin über Moskau und Japan bis nach San Francisco und Australien. Sie bewegt sich mit hochentwickelter Elektronik durch diese Stationen, getrieben von ihrer Fixierung auf ihn. Trevor selbst trägt ein Geheimnis mit sich: eine Kamera, die es Blinden ermöglicht zu sehen, gebaut auch für ihn selbst, denn er verliert zunehmend sein Augenlicht. Das Gerät kann mehr als nur Bilder der Umgebung wiedergeben, es zeigt auch Traumbilder. In Australien geraten Claire und Trevor gemeinsam in eine Abhängigkeit von diesen Aufnahmen, die sich zwischen ihnen und der Welt schiebt.
Entstehungsgeschichte
Der Film stammt aus dem Jahr 1991 und wurde von Wim Wenders inszeniert. Er ist als Drama mit Elementen aus Science Fiction und Abenteuer angelegt. In den Hauptrollen stehen Solveig Dommartin als Claire und William Hurt als Trevor McPhee, an ihrer Seite Sam Neill und Rüdiger Vogler. Die Altersfreigabe liegt bei 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Schon die Kombination der Genres verrät die Anlage des Films: Ein nahender Weltuntergang liefert den Rahmen für eine Reise, die weniger von äußerer Spannung als von der inneren Getriebenheit einer Figur lebt. Die Bewegung durch so unterschiedliche Orte wie Berlin, Moskau, Japan, San Francisco und Australien macht aus der Handlung eine globale Odyssee, bei der die geografische Distanz auch eine emotionale spiegelt. Dass die zentrale Erfindung, eine Kamera für Blinde, am Ende selbst zur Sucht wird, deutet die Geschichte als eine Auseinandersetzung mit Bildern, Sehen und Wahrnehmung, nicht nur als technisches Motiv, sondern als Kern des Erzählens.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,7 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld, ohne dass sich daraus eine breite Publikumsresonanz ablesen lässt. Seit seiner Entstehung 1991 sind mittlerweile 34 Jahre vergangen, ein Zeitraum, der die im Film verhandelte Jahrtausendwende selbst historisch werden lässt. Innerhalb der Science-Fiction-Landschaft nimmt der Titel eine ungewöhnliche Position ein, da er das Genre eher als Rahmen für eine persönliche, reisende Erzählung nutzt denn als Bühne für spektakuläre Zukunftsvisionen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Solveig Dommartin als Claire Tourneur
- William Hurt als Sam Farber, alias Trevor McPhee
- Sam Neill als Eugene Fitzpatrick
- Rüdiger Vogler als Phillip Winter
- Max von Sydow als Henry Farber
- Jeanne Moreau als Edith Farber
- Ernie Dingo als Burt
- Chick Ortega als Chico Remy
- Eddy Mitchell als Raymond Monnet
- Chishū Ryū als Mr. Mori
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Verfügbarkeit
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