Christine (1983)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | John Carpenter |
|---|---|
| Genre | Horror |
| Laufzeit | 110 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1983-12-09 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 9.700.000 $ |
| Einspielergebnis | 21.200.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (2.328 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Knallrote Lackierung, üppige Rundungen, ein Name wie für eine Frau: Christine ist ein Plymouth Fury des Baujahrs 58, und sie hat den Teufel im Chassis. Gehorsam zeigt sie nur dem einen, den sie in ihr kaltes Blechherz geschlossen hat; wer sich ihr in den Weg stellt, hat ein Problem. Dieser eine ist Arnie, kurzsichtig und verklemmt, der nichts so liebt wie diesen Wagen. Folgenlos bleibt das nicht — aus dem unscheinbaren Jungen wird ein arroganter Schnösel. Zugleich häuft sich eine Kette unerklärlicher Todesfälle, die Polizei wird aufmerksam, und erst Dennis und Leigh erkennen, wer dahintersteckt.
Entstehungsgeschichte
Der Horrorfilm entstand unter John Carpenter und kam 1983 heraus. Angeführt wird die Besetzung von Keith Gordon und John Stockwell, hinzu kommen Alexandra Paul und Robert Prosky. Freigegeben ist der Titel ab 16 Jahren. Die Besetzung bleibt bei diesen vier Namen, was auf ein knappes Ensemble hindeutet: eine Geschichte, die ihre Spannung nicht aus der Zahl der Figuren bezieht.
Hinter den Kulissen
Der Film ist ein reiner Horrorfilm, und die Anlage kommt entsprechend ohne Beiwerk aus. Der Schrecken geht von einem Gegenstand aus, dem mit gewöhnlichen Mitteln nicht beizukommen ist, weil er sich jeder Erklärung entzieht. Bemerkenswert daran ist, dass die Bedrohung zugleich ein Statussymbol darstellt: Was Arnie Halt und Ansehen verschafft, verändert ihn. Die Verwandlung des Besitzers läuft parallel zur Gewalt, die von seinem Besitz ausgeht. Erzählt wird damit weniger die Jagd auf ein Monster als eine Abhängigkeit, die kippt.
Einordnung & Wirkung
Die Bewertung steht bei 6,9 von 10, ermittelt aus mehreren tausend Stimmen. Das ist ein solides Ergebnis auf einer Basis, die für eine belastbare Tendenz ausreicht, den Titel aber nicht unter die meistbewerteten rückt. Zwischen dem Erscheinungsjahr und heute liegen 43 Jahre; die Automobilkultur, aus der die Geschichte ihre Bilder bezieht, ist damit selbst historisch geworden. Im Horrorkino steht der Film für die Spielart, die ohne Fantasiewesen auskommt und stattdessen etwas Alltägliches bedrohlich werden lässt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Keith Gordon als Arnie Cunningham
- John Stockwell als Dennis Guilder
- Alexandra Paul als Leigh Cabot
- Robert Prosky als Will Darnell
- Harry Dean Stanton als Rudolph Junkins
- Christine Belford als Regina Cunningham
- Roberts Blossom als George LeBay
- William Ostrander als Buddy Repperton
- David Spielberg als Mr. Casey
- Malcolm Danare als Moochie Welch
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Verfügbarkeit
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