Das As der Asse (1982)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Gérard Oury |
|---|---|
| Genre | Abenteuer, Komödie |
| Laufzeit | 96 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1982-10-27 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (357 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Jo Cavalier trainiert die französische Boxmannschaft, die zu den Olympischen Spielen 1936 nach Berlin reist. Man nennt ihn das „As der Asse“, und der Spitzname hat seinen Grund: Er war selbst Boxer und im Ersten Weltkrieg ein Ass unter den Jagdfliegern. Von alten Erinnerungen allein lebt er jedoch nicht.
Bei der Eröffnung der Spiele begegnet Jo einem früheren Gegner aus den Luftkämpfen wieder, einem Mann, mit dem ihn über die Grenzen hinweg eine Freundschaft verbindet. Dieser gehört inzwischen als General zur Umgebung des „Führers“. Während seines Aufenthalts gerät Jo in politische Verwicklungen, aus denen ihm nur sein Kamerad aus Kriegstagen und die eigene Geschicklichkeit heraushelfen können.
Entstehungsgeschichte
Der Film stammt aus dem Jahr 1982, Gérard Oury führte Regie. Jean-Paul Belmondo steht an der Spitze der Besetzung, an seiner Seite spielen Marie-France Pisier, Rachid Ferrache und Frank Hoffmann. Im englischsprachigen Raum trägt der Film den Titel „Ace of Aces“. Freigegeben ist er ab 12 Jahren, was zu einem Abenteuer passt, das ernste Zeitgeschichte mit leichtem Ton verbindet.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Abenteuer und Komödie ist bei diesem Stoff bemerkenswert, denn der Rahmen ist alles andere als heiter: Berlin im Jahr 1936, die Olympischen Spiele und ein General aus der Umgebung des „Führers“ als Schlüsselfigur. Eine Komödie in diesem Umfeld arbeitet zwangsläufig mit dem Kontrast zwischen der Leichtigkeit ihrer Hauptfigur und dem Ernst der Umgebung.
Die Figur des Jo Cavalier ist dabei doppelt angelegt. Als Boxtrainer und früherer Flieger vereint er Körperlichkeit und Mut, zwei Eigenschaften, die ein Abenteuerfilm braucht. Die Freundschaft zu einem ehemaligen Feind, der nun im innersten Machtzirkel steht, gibt der Handlung zugleich einen menschlichen Kern: Loyalität über Fronten hinweg ist hier kein Nebenmotiv, sondern der Ausweg aus der Gefahr.
Einordnung & Wirkung
Eine Durchschnittsbewertung von 7,1 von 10 steht für eine deutlich positive Aufnahme, getragen von einigen hundert Stimmen. Das ist keine breite, aber eine verlässlich wohlwollende Basis.
Der Film ist inzwischen 44 Jahre alt. Innerhalb der Abenteuerkomödie zählt er zu den Titeln, die ein historisches Umfeld nutzen, um ihren Helden in Bedrängnis zu bringen und die Spannung immer wieder mit Humor auflösen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jean-Paul Belmondo als Jo Cavalier
- Marie-France Pisier als Gaby Delcourt
- Rachid Ferrache als Simon Rosenblum
- Frank Hoffmann als Gunther von Beckman
- Günter Meisner als Adolf Hitler / Angela Hitler
- Benno Sterzenbach als Major Aschbach, Gestapo officer
- Yves Pignot als Lucien
- Florent Pagny als Boxer
- Sonja Tuchmann als Sarah Rosenblum
- Stéphane Ferrara als Micholo, boxer
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Verfügbarkeit
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