Die Abenteuer des Rabbi Jacob (1973)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Gérard Oury |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 100 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1973-10-17 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 4.500.000 $ |
| Einspielergebnis | 57.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (1.085 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Victor Pivert ist ein polternder französischer Fabrikbesitzer mit ausgeprägten Vorurteilen. Er gerät als Geisel in die Hände von Slimane, dem Anführer einer arabischen Rebellenbewegung. Um ihren Verfolgern zu entkommen, verkleiden sich die beiden als Rabbiner, denn gejagt werden sie nicht nur von Attentätern aus Slimanes Land, sondern auch von der Polizei, die Pivert für einen Mörder hält. So kommt es, dass Pivert schließlich als Rabbi Jacob auftritt, eine allseits geschätzte Gestalt, die nach dreißig Jahren in den Vereinigten Staaten erstmals wieder nach Frankreich reist. Für zusätzliche Verwirrung sorgen Piverts Frau, eine Zahnärztin, die glaubt, ihr Mann verlasse sie für eine andere, die Tochter kurz vor der Hochzeit und ein Pariser Viertel, das die Rückkehr des Rabbiners feiern will.
Entstehungsgeschichte
Der Film erschien 1973, Regie führte Gérard Oury. In der Besetzung finden sich Louis de Funès, Suzy Delair, Marcel Dalio und Claude Giraud. Die Freigabe liegt bei 6 Jahren.
Hinter den Kulissen
Der Film ist eine reine Komödie, und die Bauweise bestätigt das: Verkleidung, Verwechslung und ein Tempo, das keine Pause lässt. Bemerkenswert ist, wie der Stoff die Vorurteile der Hauptfigur zum Motor macht; ausgerechnet der Mann, der andere nach Herkunft sortiert, muss sich in einer fremden Rolle bewähren und wird darin von allen Seiten für jemand anderen gehalten. Die doppelte Verfolgung durch Attentäter und Polizei sorgt dafür, dass es keinen sicheren Ort gibt, an dem die Verkleidung fallen dürfte.
Einordnung & Wirkung
7,4 von 10 aus einer vierstelligen Zahl abgegebener Stimmen sind ein deutlich positives Ergebnis bei einer Stimmenzahl, die keinen Rückschluss auf ein Massenpublikum zulässt. 53 Jahre nach dem Erscheinungsjahr fällt zugleich auf, wie unmittelbar der Stoff seine Konflikte benennt und wie sehr er darauf setzt, dass sich Vorurteile im Spiel selbst blamieren. Innerhalb der Komödie steht der Film für die Variante, die aus Tempo und körperlichem Spiel lebt und ihre Pointen aus der Rollenverwechslung zieht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Louis de Funès als Victor Pivert
- Suzy Delair als Germaine Pivert
- Marcel Dalio als Rabbi Jacob
- Claude Giraud als Mohamed Larbi Slimane / Rabbi Zeiligman
- Renzo Montagnani als Farès
- Janet Brandt als Tzipé Schmoll
- André Falcon als Minister
- Xavier Gélin als Alexandre
- Henri Guybet als Salomon
- Popeck als Moishe Schmoll
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Verfügbarkeit
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