Das Superhirn (1969)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Gérard Oury |
|---|---|
| Genre | Krimi, Komödie |
| Laufzeit | 103 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1969-03-07 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (312 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Die NATO verlegt ihren Sitz von Paris nach Brüssel. Für den Umzug wird ein Sonderzug mit einem gepanzerten Waggon zusammengestellt, der Säcke voller Banknoten internationaler Organisationen transportieren soll. Für die Sicherheit ist ein britischer Offizier verantwortlich, Colonel Matthews.
Was niemand ahnt: Matthews steckt hinter dem berühmten Überfall auf den Zug von Glasgow nach London, der ihm in der Presse den Spitznamen „Das Hirn“ eintrug. Nun will er den Coup mit dem neuen Zug wiederholen und verbündet sich dafür mit einem Paten der italienischen Mafia namens Frankie. Der Sizilianer sieht allerdings mit Misstrauen, dass sich zwischen seiner Schwester Sofia und dem Offizier eine Romanze anbahnt.
Endgültig kompliziert wird die Sache, als zwei kleine französische Ganoven, Arthur Lespinasse und Anatole, ebenfalls an den Inhalt des Waggons wollen, allerdings mit denkbar handgestrickten Mitteln.
Entstehungsgeschichte
Gérard Oury inszenierte die Komödie, die 1969 herauskam und im Englischen „The Brain“ heißt. Seitdem sind 57 Jahre vergangen. Die Besetzung bringt Jean-Paul Belmondo, Bourvil, David Niven und Eli Wallach zusammen. Freigegeben ist der Film ab 6 Jahren.
Hinter den Kulissen
Krimi und Komödie verbinden sich hier zu einer Gaunergeschichte, in der der Coup den Rahmen liefert und die Verwicklungen den Humor. Die Anlage ist deutlich auf Kollision hin gebaut: ein kühl planender Meisterdieb, ein misstrauischer Mafiapate und zwei Kleinganoven, die improvisieren, wo die anderen kalkulieren. Aus diesem Gefälle zwischen Raffinesse und Stümperei entsteht der komische Motor.
Auffällig ist auch die internationale Zusammensetzung der Figuren. Ein Brite, ein Sizilianer und zwei Franzosen jagen demselben Geld hinterher, das obendrein von internationalen Organisationen stammt. Die Romanze zwischen Sofia und Matthews fügt eine weitere Konfliktlinie hinzu, weil sie das Bündnis der Diebe von innen gefährdet.
Einordnung & Wirkung
Eine Durchschnittsbewertung von 7,3 von 10 spricht für ein klar positives Urteil. Die Zahl der Stimmen bewegt sich im Bereich einiger hundert, was die Aussagekraft etwas begrenzt.
Als Gaunerkomödie steht der Film in einem Genre, das vom Wettlauf mehrerer Parteien um dieselbe Beute lebt. Auch 57 Jahre nach seinem Erscheinen bleibt die Grundidee leicht nachvollziehbar: ein großer Plan, zu viele Mitwisser und eine Beute, die alle haben wollen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jean-Paul Belmondo als Arthur Lespinasse
- Bourvil als Anatole
- David Niven als Colonnel Carol Matthews, Aka 'Le Cerveau'
- Eli Wallach als Frankie Scannapieco, Godfather of the Italian Mafia
- Silvia Monti als Sofia Scannapieco, Frankie's Sister
- Raymond Gérôme als Commissioner
- Fernand Guiot als Inspector Mazurel, Assistant to the Commissioner
- Jacques Balutin als Inspector Pochet
- Jacques Ciron als Inspector Dubœuf
- Patrick Préjean als Belgian Sergeant of the Armoured Car
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