Drei Bruchpiloten in Paris (1966)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Gérard Oury |
|---|---|
| Genre | Komödie, Kriegsfilm |
| Laufzeit | 110 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1966-12-08 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| TMDB-Bewertung | 7,9 (1.493 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
1942, während der deutschen Besetzung Frankreichs, wird ein Bomber mit fünf britischen Fliegern an Bord auf dem Rückweg von einem Luftangriff über Paris von der Flak abgeschossen. Die Besatzung springt mit dem Fallschirm ab. Zwei geraten in Gefangenschaft, drei entkommen. Sir Reginald Brook, genannt „Big Moustache“, landet im Zoo von Vincennes. Peter Cunhingam kommt auf der Hängebühne des Anstreichers Augustin Bouvet auf, und Alan MacIntosh setzt auf dem Dach der Pariser Oper auf und flüchtet sich in die Loge des griesgrämigen Dirigenten Stanislas Lefort. Die beiden Franzosen müssen die Flieger nun wider Willen verstecken, ihnen mit Hilfe von Juliette zu einem Wiedersehen verhelfen und schließlich selbst mit ihnen fliehen, in Richtung freie Zone und Spanien.
Entstehungsgeschichte
Gérard Oury führte 1966 bei diesem Film Regie. Bourvil und Louis de Funès führen die Besetzung an, dazu kommen Terry-Thomas und Claudio Brook. Ab sechs Jahren ist der Film freigegeben.
Hinter den Kulissen
Komödie und Kriegsfilm bilden ein Paar, das Zurückhaltung verlangt. Die Motive zeigen, wie die Aufteilung gelingt: Der Zweite Weltkrieg und die Königliche Luftwaffe liefern den Anlass, Paris, die Oper und der Dirigent den Schauplatz. Der Krieg bleibt damit die Voraussetzung, gespielt wird aber im Zivilen — in Wohnungen, Werkstätten und Bühnenräumen, in denen zwei ungleiche Franzosen einer Aufgabe nachkommen, die sie sich nicht ausgesucht haben. Die Komik entsteht aus dieser Unfreiwilligkeit und aus dem Zusammentreffen von Berufen und Temperamenten, die ohne den Absturz nie miteinander zu tun gehabt hätten.
Einordnung & Wirkung
7,9 von 10 aus mehreren tausend Stimmen ist ein hoher Wert, wie ihn Komödien seltener erreichen als Stoffe mit ernster Anlage. 60 Jahre nach dem Erscheinen liegt die erzählte Zeit doppelt zurück, und der Film gehört zu den Vertretern, die die Besatzungszeit im Modus der Verwechslungskomödie behandeln, ohne den Anlass zu verschweigen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Bourvil als Augustin Bouvet
- Louis de Funès als Stanislas Lefort
- Terry-Thomas als Reginald Brook
- Claudio Brook als Peter Cunningham
- Mike Marshall als Alan MacIntosh
- Marie Dubois als Juliette
- Pierre Bertin als Juliette's Grandfather
- Andréa Parisy als Marie-Odile
- Mary Marquet als Mother Superior
- Colette Brosset als Ms. Germaine
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Verfügbarkeit
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