Der Gejagte (1998)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Paul Schrader |
|---|---|
| Genre | Krimi, Drama, Mystery, Thriller |
| Laufzeit | 110 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1998-02-12 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 6.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 6.330.054 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (335 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Wade Whitehouse ist Sheriff in einer kleinen Ortschaft in New Hampshire. Er ist geschieden und bemüht sich, eine Beziehung zu seiner Tochter aufzubauen, die ihn jedoch offenbar zurückweist. Auf Wade lastet eine schwere Vergangenheit: Sein Vater trank regelmäßig und setzte sich mit Gewalt gegen ihn, die Mutter und den jüngeren Bruder Rolfe durch.
An einem Tag, der zunächst ruhig wirkt, kommt der ältere Gewerkschafter Evan Twombley bei einem Jagdausflug ums Leben. Begleitet wurde er von Jack Hewitt, Wades bestem Freund. Der Vorfall sorgt für Aufsehen, wird aber rasch als Unfall abgetan. Wade glaubt nicht daran.
Kurz darauf erfährt er, dass seine Mutter gestorben ist. Bei der Beerdigung bringt Rolfe ihn auf einen Gedanken, der ihn nicht mehr loslässt: Hinter dem Tod Twombleys könnte eine Verschwörung stecken, an der mehrere Personen beteiligt sind, darunter Wades Arbeitgeber Gordon LaRiviere und sogar Jack.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1998 unter der Regie von Paul Schrader. Nick Nolte, Sissy Spacek, James Coburn und Willem Dafoe bilden die Besetzung. Im Englischen heißt der Film „Affliction“, der deutsche Titel „Der Gejagte“ legt den Akzent dagegen auf die Lage eines Verfolgten. Ab 12 Jahren ist er freigegeben.
Hinter den Kulissen
Krimi, Drama, Mystery und Thriller greifen in dieser Geschichte ineinander. Der mögliche Mord bildet das Kriminalgerüst, der Zweifel an der offiziellen Version liefert das Rätsel. Das Drama liegt jedoch mindestens ebenso stark in der Familiengeschichte, die Wade mit sich trägt.
Die Anlage verknüpft beide Ebenen eng. Ein Mann, der unter einem gewalttätigen Vater aufwuchs und nun selbst um die Nähe seiner Tochter ringt, beginnt, hinter einem Unglück eine Verschwörung zu sehen. Ob sein Verdacht der Wahrheit folgt oder seiner inneren Unruhe, bleibt eine Spannung, die der Stoff aufbaut. Der Tod der Mutter wirkt dabei als Wendepunkt.
Einordnung & Wirkung
Eine Durchschnittsbewertung von 6,3 von 10 Punkten zeigt eine überwiegend positive, aber nicht einhellige Aufnahme. Mit einigen hundert Stimmen ist die Basis noch überschaubar.
28 Jahre nach dem Erscheinen zählt der Film zu jenen Kriminaldramen, in denen die Ermittlung weniger zur Lösung eines Falls führt als tiefer in die Seele ihrer Hauptfigur. Die Kleinstadt wird dabei zum Ort, an dem alte Verletzungen nachwirken.
Bilder








Besetzung & Stab
- Nick Nolte als Wade Whitehouse
- Sissy Spacek als Margie Fogg
- James Coburn als Glen Whitehouse
- Willem Dafoe als Rolfe Whitehouse
- Mary Beth Hurt als Lillian
- Jim True-Frost als Jack Hewitt
- Marian Seldes als Alma Pittman
- Holmes Osborne als Gordon LaRiviere
- Brigid Tierney als Jill
- Sean McCann als Evan Twombley
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Verfügbarkeit
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