Der Mauretanier (2021)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Kevin Macdonald |
|---|---|
| Genre | Drama, Thriller |
| Laufzeit | 129 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2021-02-12 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 7.527.030 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (1.337 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Auf Befehl der US-Regierung wurde der Mauretanier Mohamedou Ould Slahi vor Jahren auf den Militärstützpunkt Guantanamo verschleppt. Dort wird er weiterhin festgehalten, ohne Anklage und ohne Gerichtsverfahren. Unzählige Verhöre und Folter haben ihn längst aller Hoffnung beraubt, weshalb ihn überrascht, dass sich die Anwältin Nancy Hollander und ihre Kollegin Teri Duncan plötzlich für seinen Fall interessieren. Die beiden bieten an, seine Verteidigung zu übernehmen, ohne selbst von seiner Unschuld überzeugt zu sein. Die Behörden legen ihnen zahlreiche Hindernisse in den Weg, allen voran Militärstaatsanwalt Stuart Couch, der in Slahi einen der Drahtzieher hinter den Terroranschlägen vom 11. September 2001 gefasst zu haben glaubt. Nach und nach fördert Hollanders Einsatz Beweise und Fakten ans Tageslicht.
Entstehungsgeschichte
Kevin Macdonald übernahm die Regie, das Erscheinungsjahr ist 2021. Tahar Rahim, Jodie Foster, Benedict Cumberbatch und Shailene Woodley bilden die Besetzung, also die Verteilung auf Gefangenen, Verteidigung und Anklage, die der Stoff verlangt. Ab 12 Jahren ist der Film freigegeben, und er beruht auf einer wahren Begebenheit.
Hinter den Kulissen
Drama und Thriller stehen als Genres nebeneinander. Der Thrilleranteil ergibt sich nicht aus Verfolgung, sondern aus Aktenlage, Zugangsbeschränkungen und geschwärzten Dokumenten. Weil der Stoff auf einer wahren Begebenheit beruht, verschiebt sich die Spannung zudem von der Frage, was passiert, zu der Frage, was sich belegen lässt. Bei einem Verfahren, das ohne Anklage geführt wird, ist das die eigentliche Zumutung. Der Umgang mit Folter verlangt dabei Zurückhaltung, ohne dass etwas beschönigt werden dürfte.
Einordnung & Wirkung
7,4 von 10 bei einer Stimmenzahl im vierstelligen Bereich zeigt deutliche Zustimmung bei begrenzter Beteiligung. Fünf Jahre nach dem Erscheinen ist der zeitliche Abstand gering, der Abstand zu den geschilderten Ereignissen dagegen erheblich. Die Erzählung muss dabei zwei Zeiträume zusammenhalten: die Jahre der Haft, die längst zurückliegen, und ein Verfahren, das erst beginnt. Aus dieser Doppelung ergibt sich, dass Erinnerung hier keine Ausschmückung wäre, sondern Beweismittel.
Bilder








Besetzung & Stab
- Tahar Rahim als Mohamedou Ould Slahi
- Jodie Foster als Nancy Hollander
- Benedict Cumberbatch als Lt. Stuart Couch
- Shailene Woodley als Teri Duncan
- Zachary Levi als Neil Buckland
- Langley Kirkwood als Sergeant Sands
- Saamer Usmani als Arjun
- Corey Johnson als Bill Seidel
- Matthew Marsh als General Miller
- David Fynn als Kent
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Verfügbarkeit
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