Marley (2012)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Kevin Macdonald |
|---|---|
| Genre | Musik, Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 144 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2012-04-20 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Einspielergebnis | 3.512.106 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (287 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Film zeichnet das Leben und Wirken von Bob Marley nach und stellt heraus, wie sehr seine Musik über die Popmusik hinausgewirkt hat. Erzählt wird von einer Präsenz, die weit über den eigentlichen Anlass hinausreicht: Marleys Lieder tauchen dort auf, wo sich Menschen politisch formieren, ob im Mittleren Osten, in Afrika oder bei Protestbewegungen wie Occupy Wallstreet. Die Doku begreift diese fortwährende Gegenwart als Ausgangspunkt und nähert sich der Frage, was diese Musik so verbindend macht, über die Stimmen jener, die ihm nahestanden.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Kevin Macdonald, der Film erschien 2012 und ist als Dokumentarfilm mit musikalischem Schwerpunkt angelegt. Vor der Kamera bzw. in den Zeugnissen des Films stehen Bob Marley selbst sowie Rita Marley, Ziggy Marley und Bunny Wailer. Freigegeben ist der Film ab 6 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Musik- und Dokumentarfilm zeigt, dass es hier weniger um eine nachgespielte Biografie als um die Zusammenführung von Archivmaterial, Musik und persönlichen Stimmen geht. Dass mit Rita Marley, Ziggy Marley und Bunny Wailer Familienmitglieder und ein enger musikalischer Weggefährte zu Wort kommen, deutet auf einen Zugang an, der nah am privaten und musikalischen Umfeld ansetzt statt an einer distanzierten Außensicht. Die im Text beschriebene fortdauernde politische Aufladung seiner Songs legt nahe, dass der Film Marleys Musik nicht nur historisch verortet, sondern als etwas begreift, das bis in die Gegenwart der Entstehungszeit hineinwirkt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,5 bei einer noch schmalen Bewertungsbasis zählt der Film zu den positiv aufgenommenen Beiträgen im Musikdokumentarfilm-Bereich, ohne dass sich daraus eine breite Publikumsresonanz ableiten ließe. Seit dem Erscheinen 2012 sind mittlerweile mehr als ein Jahrzehnt vergangen, was den Film selbst inzwischen zu einem Rückblick auf eine Figur macht, deren Tod zum Zeitpunkt der Produktion schon über 30 Jahre zurücklag. Innerhalb der Dokumentarfilme über Musikerpersönlichkeiten steht "Marley" damit für einen Ansatz, der die Wirkungsgeschichte eines Künstlers stärker gewichtet als eine reine Chronologie seines Lebens.
Bilder








Besetzung & Stab
- Bob Marley als Self (archive footage)
- Rita Marley als Self
- Ziggy Marley als Self
- Bunny Wailer als Self
- Jimmy Cliff als Self
- Cedella Marley als Self
- Chris Blackwell als Self
Weitere Filme von Kevin Macdonald
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.