Die Bestie (1956)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Fritz Lang |
|---|---|
| Genre | Thriller, Drama |
| Laufzeit | 100 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1956-04-19 |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (150 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In der Redaktion des Sentinel herrscht Ausnahmezustand. Während die letzte Ausgabe fertiggestellt wird, tobt hinter den Kulissen ein Machtkampf um die künftige Leitung des Blattes, bei dem jeder gegen jeden intrigiert. Parallel dazu versetzt ein Mörder die Stadt in Angst, der junge Frauen tötet und der Polizei jedes Mal eine mit Lippenstift geschriebene Botschaft hinterlässt. Für die Redaktion wird die Jagd nach dem "Lippenstift-Mörder" zur Chance: Wer als Erster über die Ergreifung berichtet, sichert sich Ansehen und Position. Ein Redakteur ohne große Karriereambitionen überredet schließlich eine Sekretärin, in die er verliebt ist, sich als Köder einzusetzen, um den Täter mit Hilfe polizeilicher Überwachung aus der Deckung zu locken.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1956 unter der Regie von Fritz Lang. Zur Besetzung gehören Dana Andrews, Rhonda Fleming, George Sanders und Howard Duff. Es handelt sich um einen Kinofilm, der Thriller- und Drama-Elemente verbindet.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte verschränkt zwei Handlungsstränge, die sich gegenseitig antreiben: den internen Konkurrenzkampf einer Zeitungsredaktion und die Jagd auf einen Serientäter. Damit rückt weniger die Aufklärung des Verbrechens selbst in den Mittelpunkt als die Frage, wie Ehrgeiz, Eitelkeit und das Streben nach beruflichem Vorteil das Verhalten der Beteiligten bestimmen. Dass eine Privatperson als Lockvogel eingesetzt wird, um journalistischen Erfolg zu erzwingen, zeigt, wie eng persönliche Gefühle, berufliches Kalkül und die Gefährdung eines Menschen ineinandergreifen. Die Kombination aus Kriminalstoff und Redaktionsdrama macht den Titel zu einer Geschichte über Konkurrenzdruck ebenso wie über Gewalt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,9 bei einer noch überschaubaren Anzahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Titel im soliden, aber nicht überragenden Bereich. Seit der Entstehung 1956 sind fast siebzig Jahre vergangen, was den Film deutlich in die Frühzeit des amerikanischen Kriminalfilms der Nachkriegszeit einordnet. Innerhalb des Thriller- und Dramagenres steht er für eine Erzählweise, die gesellschaftliche Mechanismen – hier die Medienbranche – mit einem klassischen Verbrechensplot verbindet, statt sich allein auf die Spannung der Verbrecherjagd zu verlassen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Dana Andrews als Edward Mobley
- Rhonda Fleming als Dorothy Kyne
- George Sanders als Mark Loving
- Howard Duff als Lt. Burt Kaufman
- Thomas Mitchell als John Day Griffith
- Vincent Price als Walter Kyne
- Sally Forrest als Nancy Liggett
- John Drew Barrymore als Robert Manners
- James Craig als "Honest" Harry Kritzer
- Ida Lupino als Mildred Donner
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Verfügbarkeit
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