Die bittere Liebe (1952)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Federico Fellini |
|---|---|
| Genre | Komödie, Liebesfilm |
| Laufzeit | 86 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1952-09-27 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (294 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Eine junge Frau reist mit ihrem frisch angetrauten Ehemann Ivan nach Rom. Für ihn steht das Programm fest: eine Papstaudienz, der Besuch bei seinem Onkel, das Bild einer korrekten Hochzeitsreise. Kaum angekommen, gönnt er sich ein Nickerchen – und seine Braut nutzt die Gelegenheit, sich davonzustehlen. Ihr Ziel ist der Verlag eines Fotoromans, dessen Held, der „weiße Scheich“, sie seit Langem fasziniert. Aus der schwärmerischen Verehrung wird ein Ausflug, der sie weit außerhalb Roms auf einem Boot enden lässt, allein mit dem bewunderten Star. Ivan bleibt derweil nichts übrig, als ihr Verschwinden zu vertuschen und ihre Abwesenheit mit einer Krankheit zu erklären. Die folgende Nacht führt beide auf getrennten Wegen durch die Straßen der Stadt, konfrontiert mit Versuchungen, die ihre jeweiligen Vorstellungen von Ehe und Anstand auf die Probe stellen.
Entstehungsgeschichte
„Die bittere Liebe“ entstand 1952 unter der Regie von Federico Fellini. In den Hauptrollen sind Alberto Sordi, Brunella Bovo, Leopoldo Trieste und Giulietta Masina zu sehen. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Komödie und Liebesfilm zeigt sich schon in der Grundkonstellation: zwei frisch Vermählte, deren Vorstellungen von Romantik unvereinbar aufeinanderprallen – hier die nüchterne Pflichterfüllung des Ehemanns, dort die Schwärmerei der Ehefrau für eine fiktive Kunstfigur. Dass die Handlung auf knapp zwei Tage komprimiert ist, verstärkt den Eindruck einer Farce, in der ein einziger Ausbruch aus der Rolle genügt, um ein ganzes Eheversprechen ins Wanken zu bringen. Die parallel geführten nächtlichen Wege beider Figuren – sie in Gedanken an einen Abgrund, er in der Nähe einer Prostituierten – legen eine symmetrische Erzählstruktur nahe, in der beide Partner auf ihre Weise geprüft werden.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,2 bei einer eher überschaubaren, im niedrigen dreistelligen Bereich liegenden Stimmenzahl zählt der Titel nicht zu den breit diskutierten Werken der Plattform, wird aber überwiegend positiv bewertet. Seit der Entstehung 1952 sind mehr als siebzig Jahre vergangen, was den Film als frühes Beispiel einer Komödie einordnet, die eheliche Konventionen und romantische Illusionen gegeneinander ausspielt, ohne dass sich daraus weitere Rückschlüsse auf seine Wirkung ziehen lassen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Alberto Sordi als Fernando Rivoli, the White Sheik
- Brunella Bovo als Wanda Giardino Cavalli
- Leopoldo Trieste als Ivan Cavalli
- Giulietta Masina als Cabiria, the Prostitute
- Ernesto Almirante als Dottore Fortuna, the Photonovel's Director
- Lilia Landi als Felga, the Photonovel's Gipsy
- Fanny Marchiò als Marilena Alba Vellardi
- Gina Mascetti als Rita Rivoli, Fernando's Wife
- Jole Silvani als Assunta, Cabiria's Colleague
- Enzo Maggio als Furio
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Verfügbarkeit
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