Die Mumie (1932)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Karl Freund |
|---|---|
| Genre | Horror, Fantasy |
| Laufzeit | 73 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1932-12-22 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 196.000 $ |
| Einspielergebnis | 1.408 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (727 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Bei Ausgrabungen in Ägypten stoßen Archäologen auf zwei Funde, die nicht zusammen aufbewahrt werden sollten: die Mumie des Priesters Im-Ho-Tep und eine mysteriöse Schriftrolle. Einer der Männer liest den Text laut vor, und was folgt, gehorcht keiner Grabungslogik mehr. Die Mumie erwacht, bemächtigt sich der Rolle und verschwindet. Zehn Jahre später tritt ein Mann namens Ardeth Bey an eine britische Expedition heran und bietet seine Hilfe an – Ortskenntnis, Rat, ein Angebot, das man kaum ausschlägt. Dabei begegnet er der jungen Helen Grosvenor, in der er eine Inkarnation seiner früheren Liebe Anck-es-en-Amon zu erkennen glaubt. Aus einer Grabungsgeschichte wird damit eine Werbung über die Zeit hinweg, deren Preis offenbleibt.
Entstehungsgeschichte
Die Regie lag bei Karl Freund; der Film erschien 1932. Boris Karloff steht im Zentrum der Besetzung, an seiner Seite Zita Johann, David Manners und Arthur Byron. Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Horror und Fantasy sind hier keine getrennten Zutaten, sondern dieselbe Bewegung: Das Unheimliche entsteht nicht aus einem Monster, das jagt, sondern aus einer Person, die geduldig ist. Die Geschichte setzt ihre Drehpunkte auf Sprache und Erinnerung – ein vorgelesener Text weckt, ein wiedererkanntes Gesicht bindet. Der Zeitsprung über zehn Jahre trennt Ursache und Folge so weit, dass die Bedrohung nicht mehr als Ausbruch wirkt, sondern als Plan. Auch die Namensänderung des Erwachten gehört zu dieser Anlage: Wer sich neu benennt, will unter Menschen bestehen, nicht sie überrennen.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,7 von 10 bei einer Bewertungsbasis im mittleren dreistelligen Bereich liegt der Titel im soliden oberen Mittelfeld. Vierundneunzig Jahre nach dem Erscheinungsjahr wird eine solche Zahl ohnehin doppelt gelesen: als Urteil über den Film und als Verhältnis heutiger Sehgewohnheiten zu einem Erzähltempo, das seine Wirkung aus Andeutung statt aus Schauwerten zieht. Innerhalb des Horrors markiert die Anlage eine Spielart, die eher mit Bann als mit Schrecken arbeitet.
Bilder








Besetzung & Stab
- Boris Karloff als Imhotep / Ardath Bey
- Zita Johann als Helen Grosvenor / Princess Anck-es-en-Amon
- David Manners als Frank Whemple
- Arthur Byron als Sir Joseph Whemple
- Edward Van Sloan als Dr. Muller
- Bramwell Fletcher als Ralph Norton
- Noble Johnson als The Nubian Servant
- Kathryn Byron als Frau Muller
- Leonard Mudie als Professor Pearson
- James Crane als The Pharaoh
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Verfügbarkeit
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