Exodus (1960)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Otto Preminger |
|---|---|
| Genre | Drama, Kriegsfilm |
| Laufzeit | 198 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1960-12-15 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 4.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 20.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (239 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Nach dem Ende der nationalsozialistischen Vernichtungslager suchen sechshundertelf jüdische Überlebende einen Weg nach Palästina. Ihr erstes Schiff, die "Estrella de David", strandet zunächst auf Zypern, wo sich den Flüchtlingen zahlreiche Hindernisse in den Weg stellen. Erst mit dem Frachter "Exodus" gelingt die Weiterfahrt. Im Zentrum der Handlung steht die Familie um den fanatischen Akiva, der Terror als einzigen Weg zur Staatsgründung sieht, während sein Bruder Barek und dessen Sohn Ari Ben Canaan einen anderen Kurs verfolgen. Die Geschichte mündet in die Gründung des Staates Israel im Jahr 1948, deren konkreter Ausgang für die Figuren hier offenbleibt.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1960 unter der Regie von Otto Preminger. In den Hauptrollen sind Paul Newman als Ari Ben Canaan, Eva Marie Saint, Ralph Richardson und Peter Lawford zu sehen. Die Freigabe liegt bei 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Als Drama mit Kriegsfilm-Elementen verbindet der Titel das Schicksal einzelner Figuren mit einem historischen Ereignis von staatsgründender Tragweite. Das Schlagwort "Nach wahrer Begebenheit" verweist auf den Anspruch, die Ereignisse rund um die Staatsgründung Israels nachzuzeichnen, ohne dass daraus eine dokumentarische Erzählweise folgen muss. Die Konstellation aus Akiva, Barek und Ari innerhalb einer Familie macht den Konflikt greifbar: Statt eine politische Bewegung abstrakt zu verhandeln, wird der Streit über Mittel und Wege – Terror gegen andere Formen des Widerstands – als familiäre Zerreißprobe erzählt. Die internationale Besetzung mit Newman, Saint, Richardson und Lawford deutet auf eine breit angelegte, figurenreiche Erzählung hin, die verschiedene Perspektiven auf das Geschehen bündelt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,7 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Titel im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus eine breite aktuelle Rezeption ablesen ließe. Zwischen dem Erscheinungsjahr 1960 und heute liegen 65 Jahre, was den Film als Zeitzeugnis eines Kinos ausweist, das historische Stoffe in großformatigen Dramen mit prominenter Besetzung verhandelte. Innerhalb des Genres steht er damit für eine Erzählweise, die persönliche Konflikte nutzt, um ein weit größeres historisches Geschehen zugänglich zu machen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Paul Newman als Ari Ben Canaan
- Eva Marie Saint als Kitty Fremont
- Ralph Richardson als Gen. Sutherland
- Peter Lawford als Maj. Caldwell
- Lee J. Cobb als Barak Ben Canaan
- Sal Mineo als Dov Landau
- John Derek als Taha
- Hugh Griffith als Mandria
- Gregory Ratoff als Lakavitch
- Felix Aylmer als Dr. Lieberman
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Verfügbarkeit
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