Laßt mich leben (1958)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Robert Wise |
|---|---|
| Genre | Drama, Krimi |
| Laufzeit | 120 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1958-11-18 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| TMDB-Bewertung | 7 (122 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Barbara Graham hat keinen guten Ruf, und das wird ihr zum Verhängnis, als sie des Mordes an einer wohlhabenden Witwe beschuldigt wird. Ausgerechnet ihr Ehemann, der einzige Mensch, der ihr ein Alibi geben könnte, ist so tief in seiner Drogensucht gefangen, dass er sich an nichts erinnert. Während die Beweislage ungeklärt bleibt, sorgt der Gerichtsreporter Ed Montgomery mit seiner Berichterstattung dafür, dass die öffentliche Meinung gegen Barbara kippt. Die Geschworenen, die eigentlich unvoreingenommen urteilen sollen, geraten in den Sog dieser medialen Vorverurteilung. Wie das Verfahren endet, bleibt hier unerwähnt.
Entstehungsgeschichte
Robert Wise inszenierte diesen 1958 entstandenen Kriminalfilm mit Susan Hayward in der Rolle der Barbara Graham. An ihrer Seite stehen Simon Oakland, Virginia Vincent und Theodore Bikel. Der Film ist ab 18 Jahren freigegeben und verbindet Elemente des Gerichtsdramas mit denen des Kriminalfilms.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Krimi verweist auf eine Erzählweise, die weniger die Frage nach Täterschaft ins Zentrum stellt als vielmehr den Mechanismus, mit dem eine Frau von zweifelhaftem Ruf gesellschaftlich vorverurteilt wird. Dass ausgerechnet ein Reporter die öffentliche Stimmung gegen die Angeklagte lenkt, macht die mediale Berichterstattung selbst zu einer treibenden Kraft der Handlung. Die Besetzung mit Susan Hayward in der zentralen Rolle deutet auf ein Kammerspiel hin, das sich stark auf die Perspektive und das Innenleben der Hauptfigur konzentriert, während die übrige Besetzung Nebenfiguren wie den Ehemann und Umfeldpersonen verkörpert, die Barbaras Lage zusätzlich erschweren.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,0 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen zeigt sich ein solides, aber nicht überwältigend breites Echo. Seit der Entstehung des Films 1958 sind mehr als sechzig Jahre vergangen, was ihn deutlich in die frühe Phase des amerikanischen Nachkriegskinos einordnet, in der Gerichtsdramen und Kriminalfilme häufig gesellschaftskritische Fragen verhandelten. Innerhalb dieses Genrefelds steht der Film damit für eine Erzählform, die juristische Auseinandersetzung und mediale Meinungsmache eng miteinander verknüpft.
Bilder








Besetzung & Stab
- Susan Hayward als Barbara Graham
- Simon Oakland als Edward S. 'Ed' Montgomery
- Virginia Vincent als Peg
- Theodore Bikel als Carl G.G. Palmberg
- Wesley Lau als Henry L. Graham
- Philip Coolidge als Emmett Perkins
- Lou Krugman als John R. 'Jack' Santo
- James Philbrook als Bruce King
- Bartlett Robinson als District Attorney Milton
- Gage Clarke als Attorney Richard G. Tibrow
Weitere Filme von Robert Wise
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.