Lawman (1971)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Michael Winner |
|---|---|
| Genre | Western |
| Laufzeit | 99 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1971-03-11 |
| Budget | 3.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (141 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Trupp betrunkener Cowboys von der Bronson Ranch zieht durch das Städtchen Bannock, hinterlässt eine Spur der Verwüstung und erschießt dabei versehentlich einen alten Mann. Marshal Jered Maddox, unbestechlich und zäh, reist daraufhin nach Sabbath, um die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Doch Sabbath gehört faktisch dem einflussreichen Rancher Vince Bronson, der die Sache lieber mit Geld aus der Welt schaffen will. Maddox lässt sich darauf nicht ein. Unterstützung bekommt er auch vom alternden Ortsmarshal Cotton Ryan nicht, der von Bronson eingesetzt wurde und seine ruhigen letzten Dienstjahre nicht gefährden will. Die Lage spitzt sich zu, als sich die Bevölkerung gegen Maddox stellt und er erkennen muss, dass auch der Ehemann seiner früheren Geliebten Laura Shelby zu den Tätern zählt.
Entstehungsgeschichte
„Lawman“ entstand 1971 unter der Regie von Michael Winner. In den Hauptrollen sind Burt Lancaster als Marshal Maddox, Robert Ryan als sein Amtskollege Cotton Ryan, Lee J. Cobb als Vince Bronson und Robert Duvall zu sehen. Der Film ist dem Western zuzuordnen.
Hinter den Kulissen
Schon die Konstellation zweier Marshals mit gegensätzlicher Haltung – der eine unbeugsam, der andere resigniert und auf Ausgleich bedacht – deutet auf einen Western, der weniger auf Actionspektakel als auf einen moralischen Konflikt setzt. Dass die Täter aus dem Umfeld eines mächtigen Ranchers stammen und die Dorfgemeinschaft sich am Ende gegen den Gesetzeshüter statt gegen die Schuldigen stellt, verweist auf ein Thema, das in vielen Western dieser Art verhandelt wird: die Frage, wem Recht und Ordnung tatsächlich dienen, wenn wirtschaftliche Macht und Gemeinschaftsinteressen dem Gesetz entgegenstehen. Die persönliche Verstrickung über Laura Shelby fügt der Handlung eine private Ebene hinzu, die den Konflikt zusätzlich verschärft.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,5 bei einer eher schmalen, dreistelligen Stimmenzahl bewegt sich „Lawman“ im soliden Mittelfeld, ohne dass sich daraus eine breite Popularität ablesen lässt. Seit dem Erscheinungsjahr 1971 sind mehr als fünfzig Jahre vergangen, was den Film in eine Phase des Genres einordnet, in der der klassische Western zunehmend von komplexeren, moralisch ambivalenten Erzählungen abgelöst wurde. Die Besetzung mit erfahrenen Charakterdarstellern unterstreicht den Anspruch, den Konflikt vor allem über Figuren und Dialoge zu tragen statt über reine Genrekonventionen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Burt Lancaster als Bannock Marshal Jared Maddox
- Robert Ryan als Sabbath Marshal Cotton Ryan
- Lee J. Cobb als Vincent Bronson
- Robert Duvall als Vernon Adams
- Sheree North als Laura Shelby
- Albert Salmi als Harvey Stenbaugh
- Richard Jordan als Crowe Wheelwright
- John McGiver als Sabbath Mayor Sam Bolden
- Ralph Waite als Jack Dekker
- John Beck als Jason Bronson
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Verfügbarkeit
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