Mama (2013)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Andy Muschietti |
|---|---|
| Genre | Horror |
| Laufzeit | 96 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2013-01-17 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 15.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 146.428.180 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (4.510 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Fünf Jahre lang waren die beiden jungen Nichten von Lucas verschwunden. Als man sie schließlich in einer Waldhütte entdeckt, sind sie völlig verwildert, verängstigt und aggressiv. Lucas und seine Verlobte nehmen die Mädchen zu sich. Die Kinder erzählen von einer Erscheinung, die sie „Mama“ nennen und die sie in all den Jahren beschützt haben soll – eine Aussage, die sich als Folge eines Traumas erklären ließe. Sie ist es nicht. „Mama“ existiert, sie bleibt auch im neuen Zuhause der Mädchen präsent, und sie reagiert auf jede Störung der Beziehung zwischen Mutter und Kind mit tödlicher Konsequenz. Was als Rettung zweier Kinder beginnt, wird damit zu einem Zusammenleben unter fremden Bedingungen.
Entstehungsgeschichte
Der Horrorfilm erschien 2013 unter der Regie von Andy Muschietti. Die Hauptrollen spielen Jessica Chastain und Nikolaj Coster-Waldau, die beiden Mädchen werden von Megan Charpentier und Isabelle Nélisse verkörpert. Die Altersfreigabe liegt bei 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Der Film ist reiner Horror, und die Anlage bestätigt das ohne Umwege: Es gibt keine zweite Genreebene, die den Schrecken relativiert. Bemerkenswert ist, wo dieser Schrecken angesiedelt wird – nicht in einem fremden Ort, sondern in einer Rollenfrage. Die Titelfigur handelt aus einem Anspruch heraus, der für sich genommen fürsorglich klingt, und genau darin liegt die Konstruktion des Konflikts: Die Bedrohung entsteht, wo sich eine neue Bezugsperson zwischen sie und die Kinder stellt. Dass die Aussage der Mädchen zunächst als Traumafolge lesbar ist, hält den Film über eine ganze Strecke in der Schwebe, bevor er sich festlegt.
Einordnung & Wirkung
6,3 von 10 bei mehreren tausend Stimmen beschreiben eine zurückhaltend positive Aufnahme. Für das Horrorgenre ist ein Wert in dieser Höhe unauffällig; Publikumsurteile fallen hier häufig gespalten aus, weil Wirkung stark davon abhängt, wie viel Erklärung ein Film am Ende liefert. Dreizehn Jahre nach dem Erscheinen 2013 gehört der Film zu jener Linie des Genres, die auf Kinderfiguren und ein häusliches Umfeld setzt statt auf explizite Gewalt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jessica Chastain als Annabel
- Nikolaj Coster-Waldau als Lucas Desange
- Megan Charpentier als Victoria Desange
- Isabelle Nélisse als Lilly Desange
- Daniel Kash als Dr. Dreyfuss
- Melina Matthews als Mama (voice)
- Morgan McGarry als Young Victoria
- Javier Botet als Mama (body)
- Jane Moffat als Jean Podolski / Mama (Voice)
- David Fox als Burnsie
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Verfügbarkeit
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