Süßes Gift (2000)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Claude Chabrol |
|---|---|
| Genre | Thriller, Drama, Mystery |
| Laufzeit | 99 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2000-10-25 |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (148 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Mika hat nach dem Tod ihrer Eltern deren Schokoladenkonzern übernommen und mit ihrer zweiten Ehe auch den Pianisten André Polonski samt dessen Sohn Guillaume in ihr Leben aufgenommen. Parallel dazu erfährt die junge Pianistin Jeanne Pollet von einer Bekannten ihrer Mutter, dass sie am selben Tag wie Guillaume in derselben Klinik zur Welt kam und durch die Unachtsamkeit einer Krankenschwester zeitweise mit Polonskis Tochter verwechselt wurde. Ob diese Verwechslung tatsächlich stattfand, bleibt offen. Zusätzlich gesteht Jeannes Mutter, dass ihr verstorbener Mann nicht der leibliche Vater war, sondern dass Jeanne durch künstliche Befruchtung gezeugt wurde. Jeanne sucht daraufhin Polonski auf, der ihr Klavierunterricht gibt und Gefallen an ihrer Gesellschaft findet. Durch Zufall entdeckt sie schließlich, dass Mika den abendlichen Kakao für Guillaume regelmäßig mit einem Schlafmittel versetzt.
Entstehungsgeschichte
„Süßes Gift“ entstand im Jahr 2000 unter der Regie von Claude Chabrol. In den Hauptrollen sind Isabelle Huppert als Mika, Jacques Dutronc als André Polonski, Anna Mouglalis als Jeanne Pollet und Rodolphe Pauly als Guillaume zu sehen.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet Thriller, Drama und Mystery-Elemente und stützt seine Spannung nicht auf offensichtliche Gewalt, sondern auf Andeutungen, Herkunftsfragen und familiäre Verstrickungen. Die Konstellation zweier junger Frauen, deren Identität und Abstammung ungeklärt bleiben, sowie eine Stiefmutter, deren Fürsorge zweifelhaft erscheint, erzeugen ein Klima des Misstrauens, in dem Aufklärung bewusst verzögert wird. Dass die Verwechslung der Säuglinge nie eindeutig bestätigt wird, verstärkt den schwebenden, uneindeutigen Charakter der Erzählung.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,4 bei einer noch vergleichsweise kleinen Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich der Publikumsgunst. Seit seiner Entstehung im Jahr 2000 sind mittlerweile über zwei Jahrzehnte vergangen, was ihn innerhalb des psychologischen Thrillergenres als einen ruhigeren, auf Beziehungsgeflechte ausgerichteten Vertreter erscheinen lässt, der weniger auf actionreiche Zuspitzung als auf zwischenmenschliche Ambivalenz setzt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Isabelle Huppert als Marie-Claire 'Mika' Muller
- Jacques Dutronc als André Polonski
- Anna Mouglalis als Jeanne Pollet
- Rodolphe Pauly als Guillaume Polonski
- Brigitte Catillon als Louise Pollet
- Michel Robin als Dufreigne
- Mathieu Simonet als Axel
- Lydia Andréï als Lisbeth
- Véronique Alain als Madame le Maire
- Isolde Barth als Pauline
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Verfügbarkeit
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