Max Ophüls
Werdegang
Max Ophüls, geboren als Maximilian Oppenheimer am 6. Mai 1902, war ein deutscher Filmregisseur, dessen Laufbahn ihn über mehrere Länder führte: Er arbeitete in Deutschland (1931–33), Frankreich (1933–40), den USA (1947–50) und erneut in Frankreich (1950–57). Bekannt wurde er für fließende Kamerafahrten und komplexe Plansequenzen. Viele seiner Filme erzählen die Handlung aus der Perspektive der weiblichen Hauptfigur. Zu seinen bekanntesten Werken zählen das amerikanische Melodram „Brief einer Unbekannten“ sowie die französischen Produktionen „La Ronde“, „Le Plaisir“, „Die Ohrringe der Madame de…“ und „Lola Montès“. Der Filmkritiker Andrew Sarris zählte ihn in seinem Werk zur Filmkritik zum „Pantheon“ von 14 bedeutenden Regisseuren, die in den USA gearbeitet hatten.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind sieben Filme von Max Ophüls als Regisseur verzeichnet, ausschließlich Spielfilme, keine Serien. Die Titel stammen aus den Jahren 1948 bis 1955, also einem Zeitraum von sieben Jahren, der 46 bis 53 Jahre nach seiner Geburt liegt. Darunter finden sich „Brief einer Unbekannten“, „Madame de…“, „Pläsier“, „Der Reigen“, „Lola Montez“, „Schweigegeld für Liebesbriefe“ und „Gefangen“. Genrelich überwiegen Drama und Liebesfilm, ergänzt um Komödie, Thriller und Krimi – insgesamt fünf Genres, was auf eine gewisse Bandbreite innerhalb eines wiederkehrenden dramatisch-romantischen Kerns hindeutet.
Einordnung
Die sieben Titel erreichen bei uns Bewertungen zwischen 6,6 und 7,8 von 10, im Schnitt 7,2 von 10 – ein insgesamt gleichmäßig hohes Niveau ohne große Ausreißer nach unten. Der höchstbewertete Titel, „Brief einer Unbekannten“, stammt zugleich aus dem frühesten erfassten Jahr, 1948, während die späteren Arbeiten bis 1955 sich im Bewertungsschnitt ähnlich bewegen. Die Filmografie im Katalog deckt somit einen kompakten, sieben Jahre umfassenden Ausschnitt seines Schaffens ab.