Maurice Ronet
Werdegang
Maurice Ronet wurde am 13. April 1927 in Nizza geboren und starb am 14. März 1983 in Paris; sein eigentlicher Name war Maurice Robinet. Er war französischer Schauspieler und Filmregisseur. Zu seinen persönlichen Erfolgen zählten zwei Filme des Nouvelle-Vague-Regisseurs Louis Malle, der Kriminalfilm „Fahrstuhl zum Schafott" mit Jeanne Moreau sowie die Literaturverfilmung „Das Irrlicht". Neben Malle arbeitete er auch mit Claude Chabrol zusammen und galt seinerzeit neben Alain Delon, Jean-Paul Belmondo und Jean-Louis Trintignant als einer der international renommierten französischen Filmschauspieler. Erfolgreich war auch die Patricia-Highsmith-Verfilmung „Nur die Sonne war Zeuge" von René Clément mit Alain Delon und Marie Laforêt. Ronet drehte mit zahlreichen Schauspielerinnen, darunter Romy Schneider, Jean Seberg und Simone Signoret. 1965 inszenierte er mit „Le voleur du Tibidabo" seinen ersten eigenen Film als Autor, Regisseur und Hauptdarsteller. In den 1970er Jahren folgten unter anderem Simmel-Verfilmungen. Als Regisseur wurde vor allem sein Filmdrama „Bartleby" von 1976 bekannt.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind sechs Titel mit Maurice Ronet als Schauspieler verzeichnet, ausschließlich Kinofilme, keine Serien. Die Titel stammen aus den Jahren 1958 bis 1981, decken also eine Zeitspanne von 23 Jahren ab. Genrelich dominieren Krimi, Drama, Thriller und Liebesfilm. Zwischen seinem Geburtsjahr und dem ältesten Titel „Fahrstuhl zum Schafott" liegen 31 Jahre, zum jüngsten Titel „Ausgerechnet ihr Stiefvater" 54 Jahre.
Einordnung
Die sechs Titel bei uns erreichen Bewertungen zwischen 6,4 und 7,6 von 10, im Schnitt 7,2 von 10. Die höchsten Werte erzielen „Fahrstuhl zum Schafott", „Nur die Sonne war Zeuge" und „Das Irrlicht" mit jeweils 7,6, während „Ausgerechnet ihr Stiefvater" mit 6,4 den niedrigsten Wert unter den erfassten Titeln aufweist. Insgesamt zeigt sich ein durchgehend solides bis gutes Bewertungsbild über die gesamte erfasste Zeitspanne von 23 Jahren.