Der Zufall möglicherweise (1987)
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| Regie | Krzysztof Kieślowski |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 114 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1987-01-10 |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (252 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Am Anfang steht ein junger Mann, der zu einem Bahnhof rennt, um einen Zug zu erreichen. Von diesem einen Moment aus entfaltet der Film mehrere mögliche Fortsetzungen seines Lebens: Je nachdem, ob er den Zug erreicht oder nicht, verzweigt sich seine Geschichte in unterschiedliche Richtungen, mit anderen Begegnungen, anderen Entscheidungen, anderen Wegen. Der Film erzählt diese Varianten nacheinander, ohne eine von ihnen als die eigentliche oder wahre auszuzeichnen. Wie die einzelnen Wege enden, bleibt hier unerwähnt.
Entstehungsgeschichte
Krzysztof Kieślowski drehte den Film bereits 1981, veröffentlicht wurde er jedoch erst 1987, sechs Jahre später. In den Hauptrollen sind Bogusław Linda, Tadeusz Łomnicki, Zbigniew Zapasiewicz und Bogusława Pawelec zu sehen. Es handelt sich um einen abendfüllenden Spielfilm aus dem Drama-Genre.
Hinter den Kulissen
Die Anlage des Films – drei parallele Varianten eines Lebens, ausgelöst durch dasselbe Ausgangsereignis – macht den Zufall selbst zum eigentlichen Thema, nicht zu einem bloßen erzählerischen Kniff. Statt einer linearen Handlung mit klar erkennbarem Ziel bietet der Film ein Nebeneinander von Möglichkeiten, die gleichwertig behandelt werden. Das reine Drama-Etikett verweist darauf, dass es weniger um äußere Spannung als um die inneren und gesellschaftlichen Konsequenzen geht, die sich aus scheinbar kleinen Weichenstellungen ergeben. Die Verzögerung zwischen Drehjahr und Veröffentlichung deutet zudem an, dass der Film zu seiner Entstehungszeit nicht ohne Weiteres gezeigt werden konnte, auch wenn die Gründe dafür hier nicht näher beschrieben werden.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,5 bei einer eher schmalen, dreistelligen Stimmenbasis zählt der Film nicht zu den breit diskutierten Titeln, wird aber von jenen, die ihn bewertet haben, überwiegend positiv gesehen. Zwischen der ursprünglichen Entstehung 1981 und der Veröffentlichung 1987 liegen sechs Jahre, zwischen dem Erscheinungsjahr und heute weitaus mehr Zeit. Innerhalb des Dramas nimmt der Film durch seine Verzweigungsstruktur eine Sonderstellung ein, da er das Prinzip alternativer Lebenswege konsequent zum Ausgangspunkt der gesamten Erzählung macht.
Bilder





Besetzung & Stab
- Bogusław Linda als Witek Długosz
- Tadeusz Łomnicki als Werner (1)
- Zbigniew Zapasiewicz als Adam (1)
- Bogusława Pawelec als Czuszka (1)
- Marzena Trybała als Werka (2)
- Jacek Borkowski als Marek (2)
- Jacek Sas-Uhrynowski als Daniel (2)
- Adam Ferency als Priest Stefan (2)
- Monika Goździk als 3. Olga
- Zygmunt Hübner als Dean (3)
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Verfügbarkeit
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