Drei Farben: Weiß (1994)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Krzysztof Kieślowski |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama, Mystery |
| Laufzeit | 91 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1994-01-26 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 1.273.525 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (1.370 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Pole Karol und seine französische Frau Dominique stehen vor dem Scheidungsrichter. Dominique behauptet, die Ehe sei nie vollzogen worden, und das Gericht folgt ihr. Für Karol bedeutet das den vollständigen Verlust: die Liebe, die Frau und den Friseursalon, in dem seine gesamten Ersparnisse stecken. Ohne Geld und ohne Papiere steht er da, zutiefst erniedrigt und verletzt, und in den Augen der Polizei gilt er obendrein als Brandstifter. In einem Koffer versteckt kehrt er nach Polen zurück, und er hat nur noch ein Ziel: reich werden und sich an seiner Frau rächen. Dann ist das Glück zum ersten Mal seit langem auf seiner Seite, und er gewinnt etwas, woran er längst nicht mehr geglaubt hatte.
Entstehungsgeschichte
Krzysztof Kieślowski inszenierte den Film, der 1994 erschien. Zbigniew Zamachowski und Julie Delpy tragen das Paar in der Mitte der Erzählung, Janusz Gajos und Jerzy Stuhr ergänzen die Besetzung. Dass die Rollen zwischen polnischen und französischen Darstellern aufgeteilt sind, entspricht der Anlage einer Geschichte, die zwischen zwei Ländern spielt. Die Freigabe gilt ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Komödie, Drama und Mystery als Genres wirken zunächst widersprüchlich, beschreiben aber gut, wie unsicher der Ton bleibt. Die Demütigung des Anfangs ist bitter, die Mittel, mit denen der Held sich zurückkämpft, sind absurd genug für Komik, und das Ziel — Rache durch Aufstieg — sorgt für eine Erwartung, die nicht aufgelöst wird, solange man zusieht. Die Farbe im Titel gibt dem Ganzen ein Ordnungsprinzip vor, das über die einzelne Handlung hinausweist, ohne dass der Film es erklärt.
Einordnung & Wirkung
7,4 von 10 bei einer vierstelligen Zahl an Stimmen bedeuten klare Zustimmung bei überschaubarer Beteiligung. 32 Jahre nach dem Erscheinungsjahr liest sich die Geschichte eines Mannes, der zwischen zwei europäischen Ländern von vorn anfangen muss, als Momentaufnahme ihrer Zeit. Im Drama gehört der Titel zu den Arbeiten, die eine private Kränkung so lange verfolgen, bis daraus eine Frage nach Gleichheit wird.
Bilder








Besetzung & Stab
- Zbigniew Zamachowski als Karol Karol
- Julie Delpy als Dominique
- Janusz Gajos als Mikołaj
- Jerzy Stuhr als Jurek
- Grzegorz Warchoł als Elegant
- Jerzy Nowak als Old Peasant
- Aleksander Bardini als Notary
- Cezary Harasimowicz als Inspector
- Jerzy Trela als Monsieur Bronek
- Cezary Pazura als Exchange Office Owner
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Verfügbarkeit
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