Ein kurzer Film über die Liebe (1988)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Krzysztof Kieślowski |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 87 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1988-08-21 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 7,8 (430 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In einer anonymen Betonwohnstadt lebt ein junger Mann, der mit einem Fernrohr das Leben einer hübschen Frau beobachtet. Er verfolgt ihren Alltag, bis er schließlich den Schritt wagt und sie kennenlernt.
Die Frau reagiert zynisch und weist ihn zurück. Der junge Mann verkraftet diese Kränkung nicht und unternimmt einen Suizidversuch. Gerade dieses Ereignis lenkt die Aufmerksamkeit der Frau auf ihn. Sie beginnt, sich ihrerseits für den Mann zu interessieren, und dabei tritt etwas zutage, das sie bisher verborgen hat: eine Sehnsucht nach Behutsamkeit und Zärtlichkeit, die sie als Kern einer wirklichen Liebesbeziehung erkennt. Wohin diese Annäherung führt, bleibt hier offen.
Entstehungsgeschichte
Ein kurzer Film über die Liebe, im Original A Short Film About Love, ist ein Werk von Krzysztof Kieślowski aus dem Jahr 1988. Grażyna Szapołowska, Olaf Lubaszenko, Stefania Iwińska und Piotr Machalica stehen vor der Kamera.
Ab 12 Jahren freigegeben, ist der Film für Jugendliche zugänglich, obwohl er mit Voyeurismus und einem Suizidversuch schwierige Themen berührt.
Hinter den Kulissen
Drama und Liebesfilm verbinden sich hier zu einer stillen Studie über Nähe und Distanz. Die Liebe steht im Zentrum, doch sie wird nicht romantisch verklärt. Der Blick durch das Fernrohr ist zunächst einseitig und übergriffig, erst später entsteht eine Begegnung auf Augenhöhe.
Die Stimmung des Films bewegt sich zwischen Wehmut und Hoffnung. Diese Doppelung prägt die Anlage: Die Einsamkeit in der Betonsiedlung und die schmerzhafte Zurückweisung stehen neben der Möglichkeit, dass sich zwei Menschen doch noch erreichen. Bemerkenswert ist die Umkehrung der Rollen. Erst beobachtet der Mann die Frau, dann beginnt sie, sich für ihn zu interessieren, und offenbart dabei ihre eigene Verletzlichkeit.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,8 von 10 erreicht der Film eine sehr gute Bewertung. Einige hundert Stimmen tragen diesen Wert, genug, um ihn als deutliches Urteil zu lesen.
Achtunddreißig Jahre nach seinem Erscheinen steht der Film für ein Liebesdrama, das Liebe nicht als Eroberung, sondern als Sehnsucht nach Zärtlichkeit begreift. Seine Mischung aus Melancholie und Zuversicht unterscheidet ihn von Geschichten, die allein auf romantische Erfüllung zielen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Grażyna Szapołowska als Magda
- Olaf Lubaszenko als Tomek
- Stefania Iwińska als Grandmother
- Piotr Machalica als Roman
- Artur Barciś als Young Man
- Stanisław Gawlik als Postman
- Tomasz Gradowski
- Rafal Imbro als Bearded Man
- Jan Piechociński als Blond Man
- Krzysztof Koperski als Gasman in Magda's Apartment
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Verfügbarkeit
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