Die zwei Leben der Veronika (1991)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Krzysztof Kieślowski |
|---|---|
| Genre | Drama, Fantasy |
| Laufzeit | 98 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1991-05-15 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 1.999.955 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (918 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In zwei verschiedenen Städten, eine in Frankreich, eine in Polen, kommen zwei kleine Mädchen zur Welt, die einander gleichen. Gemeinsam ist ihnen nichts: kein Vater, keine Mutter, keine Großeltern, und ihre Familien haben nie voneinander gehört. Trotzdem stimmen sie bis in die Einzelheiten überein. Beide sind Linkshänderinnen, beide gehen gern barfuß, beide mögen das Gefühl eines goldenen Rings auf den Lidern. Beide besitzen eine außergewöhnliche Stimme und ein absolutes musikalisches Gehör, und beide tragen dieselbe, kaum aufzuspürende Fehlbildung des Herzens in sich.
Die eine zehrt von den Erfahrungen und der Klugheit der anderen, ohne je davon zu wissen. Es ist, als wiche die zweite jedem Gegenstand aus, an dem sich die erste zuvor verletzt hat. Erzählt wird eine schlichte, bewegende Liebesgeschichte: die Geschichte eines Lebens, das einen Menschen verlässt und sich in Körper und Seele eines anderen fortsetzt.
Entstehungsgeschichte
Krzysztof Kieślowski führte bei diesem Spielfilm Regie, der 1991 herauskam und im Englischen „The Double Life of Véronique“ heißt. Irène Jacob steht im Zentrum der Besetzung, daneben spielen Halina Gryglaszewska, Philippe Volter und Guillaume de Tonquédec. Freigegeben ist der Film ab zwölf Jahren.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet Drama und Fantasy, und diese Paarung erklärt, warum die Doppelung der beiden Frauen nie aufgelöst werden muss. Was zwischen ihnen wirkt, bleibt unerklärt stehen; die Erzählung nimmt es als gegeben, statt es zu begründen. Die knappe Aufstellung von vier genannten Darstellern deutet auf eine Anlage, die sich auf wenige Figuren beschränkt. Motive wie der goldene Ring, das Barfußgehen und die Stimme tragen dabei mehr als jede Auskunft, die eine Figur geben könnte.
Einordnung & Wirkung
Aus einigen hundert abgegebenen Stimmen ergibt sich eine Durchschnittsbewertung von 7,5 von 10 — ein klar zustimmender Wert, der allerdings auf einer überschaubaren Zahl von Rückmeldungen beruht. Seit dem Erscheinen sind 35 Jahre vergangen. Innerhalb des Dramas steht der Film für die stillere Seite: kein äußerer Konflikt, sondern eine Verbindung zwischen zwei Menschen, die einander nie begegnen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Irène Jacob als Weronika / Véronique
- Halina Gryglaszewska als Auntie
- Philippe Volter als Alexandre Fabbri
- Guillaume de Tonquédec als Serge
- Kalina Jędrusik als Crazy Woman
- Aleksander Bardini als Conductor
- Władysław Kowalski als Weronika's Father
- Jerzy Gudejko als Antek
- Janusz Sterninski als Lawyer
- Sandrine Dumas als Catherine
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Verfügbarkeit
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