Die Glorreichen (1984)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Henri Verneuil |
|---|---|
| Genre | Kriegsfilm, Komödie |
| Laufzeit | 95 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1984-03-28 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 6 (154 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Tunesien, 5. April 1943: Ein Bataillon der Fremdenlegion soll in El Ksour eine Fracht Goldbarren zur Heimatfront eskortieren. Ein deutscher Hinterhalt macht aus der Eskorte ein Desaster – fast alle Männer sterben, nur vier überleben dank der Gerissenheit von Sergeant Augagneur, der den Gegenangriff organisiert. Dann treffen ein Bankdirektor mit seiner attraktiven Frau sowie ein deutscher Leutnant ein, den die Franzosen gefangen nehmen. Während Augagneur das Gold für sich haben will, beharrt der Feldwebel Mahuzard auf Pflichterfüllung. Es bilden sich wechselnde Bündnisse, die immer wieder zerbrechen, die Gruppe wird kleiner, und das Gold wandert weiter Richtung Betahoua. Wer am Ende darüber verfügt, bleibt offen.
Entstehungsgeschichte
Henri Verneuil führte 1984 bei diesem Kriegsfilm mit komödiantischen Elementen Regie. In den Hauptrollen sind Jean-Paul Belmondo, Michel Constantin, Jacques Villeret und Michel Creton zu sehen. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Kriegsfilm und Komödie prägt die Anlage der Geschichte: Ein an sich dramatisches Setting – Hinterhalt, Tote, Kriegsgefangenschaft – dient als Rahmen für ein Kammerspiel um Gier, Loyalität und wechselnde Bündnisse. Dass sich die Erzählung auf eine schrumpfende Gruppe von Überlebenden konzentriert, die sich gegenseitig belauern, verschiebt den Fokus vom Kriegsgeschehen hin zu einem Kräftemessen zwischen Einzelfiguren. Der Gegensatz zwischen Augagneurs Eigennutz und Mahuzards Pflichtbewusstsein bildet die eigentliche Reibungsfläche, während äußere Bedrohungen – deutsche Truppen, unwirtliches Gelände – die Situation zusätzlich zuspitzen. Die Besetzung mit vier profilierten Darstellern deutet auf ein Ensemble hin, in dem Einzelinteressen gegeneinander ausgespielt werden.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,0 bei einer eher schmalen Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus eine breite Publikumsresonanz ablesen ließe. Seit dem Erscheinungsjahr 1984 sind über vierzig Jahre vergangen, was den Film in eine Zeit einordnet, in der Kriegsfilme mit komödiantischem Einschlag ein gängiges Genre-Experiment darstellten. Innerhalb dieser Spielart positioniert sich "Die Glorreichen" als Werk, das Spannung und Situationskomik über eine Schatzsuchen-artige Handlung im Kriegskontext verbindet.
Bilder





Besetzung & Stab
- Jean-Paul Belmondo als Sergeant Pierre Augagneur
- Michel Constantin als Adjutant Edouard Mahuzard
- Jacques Villeret als Brigadier Béral
- Michel Creton als Legionnaire Boissier
- Marie Laforêt als Hélène Laroche-Fréon
- François Perrot als François Laroche-Fréon, director of the bank
- Gérard Buhr als Supply camp officer
- Matthias Habich als Karl Brenner
- Maurice Auzel als Soldier Borzik
- Pierre Semmler als Captain Ulrich Dieterle
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Verfügbarkeit
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