Ohne Ende (1985)
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| Regie | Krzysztof Kieślowski |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 109 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1985-06-17 |
| TMDB-Bewertung | 7 (124 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein junger Anwalt stirbt an einem Herzinfarkt. Sein Tod bedeutet jedoch nicht, dass er aus dem Leben seiner Familie verschwindet: Aus einer Position jenseits des Diesseits nimmt er weiterhin Einfluss auf seine Frau und seine Tochter, die mit dem Verlust zurechtkommen müssen. Die Erzählung bewegt sich zwischen den Ebenen des Sichtbaren und des Unsichtbaren und lässt offen, wie viel von diesem Einfluss real und wie viel Ausdruck von Trauer und Erinnerung ist.
Entstehungsgeschichte
„Ohne Ende“ entstand 1985 unter der Regie von Krzysztof Kieślowski. In den Hauptrollen sind Grażyna Szapołowska, Maria Pakulnis, Aleksander Bardini und Jerzy Radziwiłowicz zu sehen. Der Film ist als Spielfilm angelegt, bewegt sich inhaltlich aber, wie beschrieben, an der Grenze zur dokumentarischen Erzählweise.
Hinter den Kulissen
Die Anlage der Geschichte – ein Toter, der weiterhin auf die Lebenden einwirkt – verbindet das Drama mit einer Erzählform, die sich nicht auf reine Realistik beschränkt. Die Grenze zwischen Spielfilm und Dokumentation, von der die Handlung ausgeht, deutet darauf hin, dass der Film weniger an äußerer Handlung als an innerer Wahrnehmung interessiert ist: Trauer, Erinnerung und die Frage, wie ein Verlust das Leben der Zurückbleibenden strukturiert, stehen im Vordergrund. Dass die Besetzung sich auf wenige zentrale Figuren konzentriert – den Anwalt, seine Frau, seine Tochter, eine weitere wichtige Figur – verweist auf eine kammerspielartige, nach innen gerichtete Erzählweise statt auf ein breit angelegtes Gesellschaftspanorama, auch wenn private und öffentliche Ebenen miteinander verwoben scheinen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,0 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich „Ohne Ende“ im soliden Mittelfeld dramatischer Erzählungen, ohne dass sich daraus eine breite Publikumsresonanz ablesen lässt. Der Film liegt inzwischen vier Jahrzehnte zurück, was ihn als Werk seiner Zeit erkennbar macht, ohne dass sich daraus etwas über seine heutige Wahrnehmung ableiten ließe. Innerhalb des Dramas positioniert sich der Titel durch seine Verbindung von persönlichem Verlust und einer erzählerischen Offenheit gegenüber dem Übernatürlichen, die ihn von rein realistischen Beiträgen des Genres unterscheidet.
Bilder








Besetzung & Stab
- Grażyna Szapołowska als Urszula Zyro
- Maria Pakulnis als Joanna Stach
- Aleksander Bardini als Mieczysław Labrador
- Jerzy Radziwiłowicz als Antek Zyro
- Artur Barciś als Dariusz Stach
- Michał Bajor als Miecio
- Marek Kondrat als Tomek
- Tadeusz Bradecki als Hypnotizer
- Danny Webb als American
- Krzysztof Krzemiński als Jacek Zyro
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Verfügbarkeit
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